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Der Mann im weißen Trikot erzielte das Siegtor für die DJK im Derby: Fatih Kilinc (vorne rechts). Archivfoto: Strohmann

Kreisliga A

Fatih Kilinc trifft zum Derbysieg – DJK Erster

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Sieh an, die DJK! Nach dem 2. Spieltag in der Fußball-Kreisliga A weist die Helvetia-Reserve aus Kirdorf als einzige Mannschaft makellose sechs Punkte auf. Gegen die SGK mussten die Helveten aber Geduld haben.

DJK Bad Homburg II – SGK Bad Homburg II 1:0 (0:0): Dass die „Schwarzen“ gestern den so prestigeträchtigen Derbysieg gegen die „Roten“ einfahren konnten, verdankten sie vor allem zwei Spielern. Zum einen dem Torschützen Fatih Kilinc, der in der 80. Minute bei einem Gewimmel im SGK-Strafraum am schnellsten reagierte und die Kugel über die Torlinie bugsiert hatte, und zweitens ihrem Torwart Thomas Wild. Der DJK-Oldie bewahrte sein Team in der 89. Minute bei einer 1:1-Situation vor dem durchaus möglichen Ausgleich, als er einen Schuss aus sechs Metern bravourös abwehrte.

„Ein Unentschieden wäre allerdings auch nicht gerecht gewesen, denn wir besaßen eine Vielzahl an Chancen und haben dabei viermal Pfosten und Latte getroffen“, kommentierte der neue DJK-Coach Michael Zimmermann sein erstes Kirdorfer Derby.

SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach II – SG Eschbach/Wernborn 0:1 (0:0): „Er macht halt in so einem Derby den Unterschied“, lobte TSG Wehrheims Fußball-Abteilungsleiter Volker Ketter Gäste-Torjäger Murat Kaya, der in der 77. Minute ein Zuspiel von Patrick Gilles mit einer sehenswerten Einzelleistung zum Tor des Tages abgeschlossen hatte. Kaya war es auch, der bereits in der 14. Minute von seinem Gegenspieler Tim Sczesniok im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Mit dem Elfmeter scheiterte Ergin Cakar jedoch an SGWP-Schlussmann Patrick Wehner, der zusammen mit Kapitän David Reichmann herausragender Spieler in einem in kämpferischer Hinsicht überzeugenden Team der Gastgeber war. „Unter dem Strich zählen die drei Punkte, aber mit unserer Chancenauswertung kann ich nicht zufrieden sein“, monierte Eschbach/Wernborns Trainer Klaus Schöneich.

Usinger TSG II – Teutonia Köppern II 2:3 (0:1): „Im ersten Heimspiel hatten wir Pech bei einem Gegentor in der Schlussphase, diesmal das Glück, dass unser Youngster Dennis Schnese kurz vor dem Ende das Siegtor erzielt hat“, sagte Köpperns Coach Daniel Engel, der hochzufrieden mit dem Auftritt seiner jungen Truppe auf den „Muckenäckern“ war. Engel: „Über ein 2:2 hätte sich bei diesem auf gutem Niveau stehenden Duell aber auch niemand beschweren können.“

Tore: 0:1 Nicolas Lerch (28.), 1:1 Jabur Melangzai (60.), 1:2 Christopher Klimt (71.), 2:2 Marek Schiesser (82.), 2:3 Dennis Schnese (88.).

FV Stierstadt II – 1. FC-TSG Königstein II 5:0 (3:0): „Die vielen Neuzugänge von der SG Schneidhain sind noch gesperrt und wegen einiger Urlauber hatten die Gäste erhebliche personelle Probleme“, erklärte Stierstadts Trainer Markus Klatt den deutlichen Heimsieg seiner Mannschaft. Auf Königsteiner Seite war sogar der Sportliche Leiter Till Sommerfeld an der Seite von drei weiteren Soma-Spielern gestern mit der Nummer 6 aufgelaufen. In einer ebenso einseitigen wie fairen Partie teilten sich Stierstadts Mannschaftsführer Michael Muschik und Nico Müller die fünf Treffer.

Tore: 1:0, 2:0 Michael Muschik (2., 14.), 3:0 Nico Müller (39.), 4:0 Michael Muschik (84.), 5:0 Nico Müller (89.).

EFC Kronberg II – FSV Friedrichsdorf II 4:4 (2:2): Nach 89 Minuten und einer 4:2-Führung hatte alles nach einem Auswärtssieg des FSV ausgesehen, aber mit einer enormen Energieleistung schafften die Kronberger doch noch den Ausgleich und damit einen Punktgewinn. „Das 4:4 ist für uns zwar glücklich zustande gekommen, aber unter dem Strich ist ein Unentschieden das gerechte Ergebnis für dieses Spiel“, freute sich EFC-Trainer Michael „Immi“ Janson, dass seine Jungs sich mit dem Remis noch selbst belohnt hatten.

Tore: 1:0 Egzon Ademi (5.), 1:1 Dennis Barth (15.), 2:1 Ali Zain-Al Dine (25.), 2:2, 2:3 Egzon Ademi (31., 67.), 2:4 Bernhard May (73.), 3:4 Yannick Jochmann (89.), 4:4 Krzystof Kopylowicz (90. + 2).

FC Mammolshain – SG Hundstadt 3:2 (2:0): Kampf war Trumpf am „Hasensprung“, was auch durch drei Elfmeter dokumentiert wird. „Nach dem Anschluss zum 3:2 haben die Gäste alles nach vorne geworfen, und wird hatten dadurch Konterchancen, so dass das Ergebnis in Ordnung geht“, sagte FCM-Trainer Vartan Akkus, der sein Team im ersten Heimspiel als verdienten Sieger gesehen hat.

Tore: 1:0 Alexander Hey (6.), 2:0 Christian Aulich (24./FE), 2:1 Paykan Popal (51./HE), 3:1 Christian Aulich (66./FE), 3:2 Frederik Schneweis (79.).

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