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Favoriten setzen sich durch

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Von: Nils Malzahn

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Lücke gefunden: Melanie Grawe (Mitte) von der FSG Vortaunus setzt sich gegen die Sindlingerinnen Rebecca Rudnick (links) und Carolin Heidenstecker durch.
Lücke gefunden: Melanie Grawe (Mitte) von der FSG Vortaunus setzt sich gegen die Sindlingerinnen Rebecca Rudnick (links) und Carolin Heidenstecker durch. © Marcel Lorenz

Beim Krifteler Schwarzbach-Cup testeten am Wochenende zahlreiche Handball-Teams aus dem Bezirk ihre Form. Lediglich die späte Absage des TSV Griedel trübte das Gesamtbild.

Die Zuschauer, die den Weg in die beiden Hofheimer Brühlwiesenhallen gefunden hatten, bekamen attraktive Spiele geboten. „Dafür, dass sich die Mannschaften noch in der Vorbereitungsphase befinden, war das wirklich ordentlich“, berichtete Thomas Huhmann.

Kein Ersatz verfügbar

Der Aktivenwart hatte sich wie alle anderen Beteiligten auch ursprünglich auf ein fünfköpfiges Teilnehmerfeld bei den Damen gefreut. Der TSV Griedel konnte aber keine Mannschaft stellen und trat die Fahrt in die Kreisstadt gar nicht erst an. „Sie haben am Donnerstag angerufen und gesagt, dass sie wegen Urlaub und Verletzungen nicht antreten können. In der Kürze der Zeit war es dann leider nicht möglich, noch einen Ersatz-Teilnehmer an Land zu ziehen, auch wenn wir bis zum Schluss versucht haben, unsere Kontakte in die Umgebung spielen zu lassen“, führte Huhmann aus.

Ein Team der TuS Kriftel konnte den frei gewordenen Platz im Turnierplan auch nicht ausfüllen, da die beiden Mannschaften im lange vorher geplanten Trainingslager im Schwarzwald weilten. „Für unsere Erste Mannschaft wäre eine Teilnahme aufgrund des unterschiedlichen Leistungsniveaus wohl sowieso nicht in Frage gekommen, unser Bezirks-Oberliga-Team hätte die Form zu diesem Zeitpunkt aber sicherlich gut überprüfen können“, sagte Huhmann und trauerte der ungünstigen Terminkollision ein wenig hinterher.

Bei den Damen sicherte sich fast erwartungsgemäß der Landesligist HSG Goldstein/Schwanheim den Turniersieg. Die Mannschaft von Trainer Jens Wagner, die in der abgelaufenen Saison mit dem fünften Platz in der Abschlusstabelle aufhorchen ließ, setzte sich knapp vor der klassentieferen FSG Vortaunus durch. „Sie waren mit einer ganz jungen Mannschaft in der Halle, haben es in Anbetracht dieser Tatsache richtig gut gemacht“, zollte Huhmann dem ambitionierten Lokalrivalen seinen Respekt. Den dritten Platz belegte die neu gegründete HSG Main Handball – Zusammenschluss aus der FSG Flörsheim/Raunheim und dem BSC Kelsterbach, die in der kommenden Spielzeit in der Bezirksliga A antreten wird, vor der HSG Sindlingen/Zeilsheim, die in der Bezirks-Oberliga wieder in die neue Saison geht.

Die Herren der MSG Schwalbach/Niederhöchstadt durften ebenfalls über den Turniersieg jubeln. Der neue Trainer Wolfgang Knecht scheint drei Wochen vor dem Saisonstart schon die richtige Formation für die nächste Spielzeit gefunden zu haben. Allerdings war die Konkurrenz für den Bezirks-Oberligisten nicht ganz so groß. Auf den weiteren Plätzen landeten die beiden Mannschaften der MSG Schwarzbach, der vierte Rang ging an die dritte Mannschaft des Oberligisten TSG Münster.

(nmz)

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