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Der Schütze zum 1:0 für den FSV Friedrichsdorf: Francesco Marino (links) im Zweikampf mit Eric Omowe (FC Kalbach). Foto: Strohmann

Gruppenliga

Der FCNA-Express rollt wieder ? Anspach nach dem 4:2 schon Zweiter

FSV Friedrichsdorf – FC Kalbach 2:2 (1:0): Vier Minuten war die Partie erst alt, da bediente Adrian Bitiq Torjäger Francesco Marino zum 1:0. Sicherheit gab die frühe Führung dem FSV aber nicht. „Wir haben wie zuletzt die klareren Chancen gehabt, diese aber nicht genutzt“, bemängelte Trainer Metin Yildiz. Kurz vor dem Pausenpfiff etwa hatte Marino das 2:0 auf dem Fuß, vergab aber fahrlässig. „Außerdem haben wir erneut die Gegentreffer hergeschenkt“ – das führte Yildiz als zweiten Kritikpunkt an.

FSV Friedrichsdorf – FC Kalbach 2:2 (1:0):Vier Minuten war die Partie erst alt, da bediente Adrian Bitiq Torjäger Francesco Marino zum 1:0. Sicherheit gab die frühe Führung dem FSV aber nicht. „Wir haben wie zuletzt die klareren Chancen gehabt, diese aber nicht genutzt“, bemängelte Trainer Metin Yildiz. Kurz vor dem Pausenpfiff etwa hatte Marino das 2:0 auf dem Fuß, vergab aber fahrlässig. „Außerdem haben wir erneut die Gegentreffer hergeschenkt“ – das führte Yildiz als zweiten Kritikpunkt an.

Dem 1:1 durch Sören Jantzer (60.) ging ein unnötiges Foul in der eigenen Hälfte voraus, dem 1:2 durch Ouassim Bouzarzar (78.) ein Handelfmeter, verursacht von Sabit Zejnullahu. Den Strafstoß konnte Torhüter Patrick Mohr zwar entschärfen, beim Nachschuss war er dann aber machtlos. Ein halbwegs versöhnliches Ende leitete erneut Bitiq ein – diesmal per Kopfballverlängerung auf Burak Sahin, der zum 2:2 Endstand traf.

Tore: 1:0 Marino (4.), 1:1 Jantzer (60.), 1:2 Bouzarzar (78.), 2:2 Sahin (86.).

TuS Merzhausen – 1. FC-TSG Königstein 1:1 (1:1): Gleich drei gute Möglichkeiten hatten die Hausherren in den ersten elf Minuten: Vito Corrado (2.) sowie Iulian Ivan (11.) scheiterten an Torhüter Fabio Milica, Kai Hohmann traf die Latte (4.). Mitten rein in diese frühe Drangphase fiel der Führungstreffer der Gäste. Özkan Ucar flankte den Ball von links, Park Pyeonghwa war vor Keeper Stefan Hickl am Ball und schob zum 1:0 ein (7). Richtig gelesen: Verteidiger Hickl vertrat im Derby den angeschlagenen Tom-Luca Meiller im Kasten.

„Ihn traf beim Gegentor keine Schuld, die Verteidiger standen nicht nah genug beim Gegner“, erklärte Pedro Ribeiro vom TuS-Spielausschuss. Dafür parierte der Behelfstormann, der schon in der Vorsaison gegen die FG Seckbach auf dieser Position einsprang, in der 74. Minute stark gegen Jinseok Jeagal. Damit hielt der Ex-Profi (FSV Frankfurt) einen Punkt fest, denn in der 19. Minute hatte Merzhausen ausgeglichen. Patrick Berschick sah auf dem linken Flügel, dass Hohmann im Rückraum frei war. Der versenkte per Direktschuss aus rund 20 Metern die Kugel flach ins linke Eck zum 1:1.

Tore: 0:1 Pyeonghwa (7.), 1:1 Hohmann (19.).

FG Seckbach – DJK Bad Homburg 3:2 (1:0): Fast hätte es Außenseiter DJK Bad Homburg geschafft, gegen die stärkste Offensive der Gruppenliga mit 0:0 in die Kabine zu gehen. „Wir haben gut gestanden und wenig zu gelassen“, sagte Trainer Stephan Bodenröder, „dann aber fällt dem Gegenspieler nach einem Klärungsversuch von uns der Ball vor die Füße.“ Milad Wardak war der Glückliche – 1:0 (42.). Nach einem individuellen Fehler von Denis Fliess erhöhten die Gastgeber durch Hendrik Horvatinovic auf 2:0 (59.) und aus abseitsverdächtiger Position durch Marc Münzel gar auf 3:0 (61.) – doch die Gäste steckten nicht auf.

Im Gegenteil: Dank eines Doppelpacks von Ibrahim El Ouahiani (68., 75.) kam der Aufsteiger auf 2:3 heran. „Danach hatten wir sogar noch Großchancen, um zu gewinnen, mindestens ein Tor zum Ausgleich hätte fallen müssen“, sagte Bodenröder. Erst zirkelte Adrian Augustincic den Ball in der 78. Minute per Freistoß an die Latte, dann scheiterten sowohl El Ouahiani wie auch André Stoss frei vor dem Tor. „Insofern ist die Niederlage bitter, aber was die Jungs in der zweiten Halbzeit geleistet haben, war à la bonne heure“, lobte Bodenröder.

Tore: 1:0 Wardak (42.), 2:0 Horvatinovic (59.), 3:0 Münzel (61.), 3:1/3:2 El Ouahiani (55., 75./HE).

Bosnischer SV Frankfurt – FC Neu-Anspach 2:4 (1:1): Nach wie vor ist der FCNA vorne brandgefährlich und hinten mit einem leichten Mittel angreifbar. Ein langer Ball auf Branislav Glamocanin führte zum 1:0 der Frankfurter, da Neu-Anspach im Bestreben um frühzeitiges Pressing zu weit aufgerückt war. Nach einem Foul von Andrian Ivanov an Niklas Kraus stellte Christian Kaus vom Elfmeterpunkt auf 1:1 (41.). Vier Minuten musste Husejn Mevkic vom Feld. Innerhalb von wenigen Augenblicken sah er Gelb wegen Meckerns und Gelb-Rot, nachdem er den Ball weggeschossen hatte. Doch auch in Unterzahl blieben die Bosnier gefährlich und gingen kurz nach der Pause in Führung.

„Wir hatten heute das Spielglück, das uns gegen Merzhausen mit dem Elfmeter in der letzten Minute gefehlt hat“, erklärte Trainer Rico Henrici die anschließende Wende. Einige Entscheidungen begünstigten nun die Gäste, etwa ein weiterer Strafstoß in der 71. Minute, den erneut Kaus zum 3:2 verwandelte. Nur zwei Minuten zuvor hatte Achraf Gara Ali ausgeglichen (69.). Niklas Kraus machte elf Minuten vor Schluss mit dem Treffer zum 4:2 (79.) alles klar. In der 82. Minute sah der Frankfurter Ivanov noch Rot nach einem groben Foulspiel.

Tore: 1:0 Glamocanin (10.), 1:1/2:3 Kaus (41. FE, 71. FE), 2:1 Derdemez (49.), 2:2 Gara Ali (69.), 2:4 Kraus (79.).

FC Oberstedten – Olympia Fauerbach 2:3 (0:0): Einen Vorwurf konnte und wollte Interimstrainer Christian Roth den Spielern des FCO nach der erneuten Niederlage nicht machen. „Wenn man ab der 43. Minute in Unterzahl spielt und dann dennoch zweimal in Führung geht, dann sagt das eigentlich alles über die Moral der Spieler aus“, sagte Roth.

Kurz vor der Pause sah Abwehrchef Maximilian Lorenz nach einem Handspiel die Gelb-Rote Karte, in der 50. und 74. Spielminute trafen Ünal Özdemir und Mirko Rünzi zum 1:0 und 2:1 für Stedten. Fauerbachs Torjäger Andreas Baufeldt hatte man zudem lange im Griff, doch dann meldete sich der Routinier mit einem Doppelschlag (75., 85.) zurück. Zuvor hatte auch Alexander Sarkisjan für den Neuling getroffen (57.). „Wir müssen jetzt weiter arbeiten, dann werden wir uns auch wieder belohnen“, sagte Roth und verwies auf eine gute Leistung trotz des Ausfalls von einem halben Dutzend Spielern.

Tore: 1:0 Özdemir (50.), 1:1 Sarkisjan (57.), 2:1 Rünzi (74.), 2:2/2:3 Baufeldt (75., 85.).

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