Fils Team ist momentan noch nicht ligatauglich

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Sie sind sich ziemlich oft begegnet in letzter Zeit, erst in der Verbandsliga und im Pokal, jetzt auch binnen vier Wochen zweimal in der Hessenliga: Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic und Mustafa

Sie sind sich ziemlich oft begegnet in letzter Zeit, erst in der Verbandsliga und im Pokal, jetzt auch binnen vier Wochen zweimal in der Hessenliga: Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic und Mustafa Fil von Türk Gücü Friedberg, die beide nicht nur erfolgreiche, sondern auch spezielle Trainer sind – und echte Typen. Fil ist gerade zum zweiten Mal in die Hessenliga aufgestiegen (beim ersten Mal mit der Spvgg. Oberrad), Mustafic zum ersten Mal. Dafür hat Bad Vilbels Coach als Spieler viele Jahre auf diesem Niveau zugebracht.

Nach dem Bad Vilbeler 2:1 im direkten Duell am Samstag kann Mustafic erst einmal durchatmen, während Fil dringend eine Trendwende herbeisehnt. „So, wie wir gespielt haben, reicht es für die Hessenliga nicht. Denn wir haben zwar gegen eine starke Bad Vilbeler Mannschaft gespielt, aber es gibt noch viel stärkere Gegner, wenn ich daran denke, was da so aus dem Osten und Norden und der Mitte Hessens auf einen zukommt“, sagte Fil nach der vierten Niederlage im fünften Saisonspiel. Er hoffe nun einerseits, dass sein Team in den kommenden Wochen „gegen Mannschaften auf Augenhöhe endlich Punkte holen“ könne, wünscht sich andererseits aber auch noch personelle Verstärkungen: „Die Zeit, dass sich alles einspielt, haben wir im Grunde nicht. Es ist also möglich, dass sich in den nächsten Tagen noch etwas tut mit neuen Spielern.“

Bad Vilbel hat solche Sorgen aktuell nicht. Auch nicht mit dem derzeit fehlenden Mittelfeldspieler Nuh Uslu, wie Mustafic zu betonen wichtig war: „Dass er wenig trainieren konnte und jetzt seinen Urlaub nehmen musste, hat mit seiner Arbeit zu tun. Und die geht vor, auch wenn wir hier in der Hessenliga spielen.“ Dafür, dass von seinen Spielern kaum einer Erfahrung auf diesem Niveau mitgebracht habe, sei er ohnehin sehr zufrieden: „Mit neun Punkten kann man hervorragend leben.“

(rst)

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