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Robin Fischer vom RSV Nassovia Limburg.

Radsport

Fischers Fight am Zeisigberg

Auch in den letzten Wochen bewiesen die Radrennfahrer des RSV Nassovia Limburg wieder, dass sie zu den Besten im Bundesgebiet zählen.

Robin Fischer vom Radsportverein Nassovia Limburg stand am Start der Oder-Rundfahrt im Osten Deutschlands. An vier Tagen mussten die Pedaleure insgesamt fünf Etappen bewältigen. Gleich auf der ersten Etappe machte der Limburger auf sich aufmerksam, war in der Gruppe des Tages zu finden und verpasste das Sprinttrikot um nur einen einzigen Punkt.

Am nächsten Tag kam es etwa 20 Kilometer vor dem Ziel zu einem Massensturz auf einer engen Straße in den auch Robin Fischer verwickelt war. Der Nassove kam aber gut und mit dem Schrecken davon und konnte bis kurz vor dem Tagesziel die Lücke wieder schließen und so einen Zeitrückstand vermeiden. Am dritten Rundfahrtag sollte eine Vorentscheidung fallen. Am Morgen musste zunächst ein Zeitfahren absolviert werden. Hier verlor der Limburger lediglich eine Minute auf den Tagesschnellsten.

Nur wenige Stunden später stand die „Königsetappe“ an. 18-mal musste der Zeisigberg, eine 14-prozentige Steigung, bezwungen werden. Dabei verlangte nicht nur die extreme Steigung den Fahrern alles ab, sondern auch das sehr grobe Kopfsteinpflaster auf der Strecke, das den Rundkurs noch selektiver machte.

Der Fahrer des RSV Nassovia ging direkt in der ersten Runde in die Offensive und setzte sich mit einem Fahrer der luxemburgischen Nationalmannschaft und einem Fahrer des Profiteams „rad-net ROSE“ ab. Bis in die letzte Runde gelang es den drei Fahrern, ihren Vorsprung zu halten, doch dann wurden sie tatsächlich im Zielanstieg noch gestellt. Am Ende schaffte es Robin Fischer auf den 12. Platz des Tagesklassements und auf Rang zehn im Gesamtklassement. Diesen tollen Gesamtrang wusste der Limburger auf der Schlussetappe am folgenden Tag zu verteidigen.

Beim Bundesliga-Rennen am Nürburgring – dem nächsten großen Event für dien 25-Jährigen – stellte Robin Fischer gleich noch einmal seine Top-Form unter Beweis und landete nach 120 Kilometern als zweitbester Amateur auf dem 14.Rang. lgö

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