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Will die Post auf der Außenposition heute wieder abgehen lassen: Ginsheims Simon Geisler (li.).

Fußball

Mit Fleiß in den Fight: VfB Ginsheim gastiert bei Schlusslicht Steinbach

Ein kampfstarker Gastgeber und ein schwieriger Rasenplatz: Das erwartet Fußball-Hessenligist VfB Ginsheim am Samstag beim Tabellenletzten.

Die Hessenliga-Fußballer des VfB Ginsheim sind es zurzeit gewohnt, auf Kunstrasen zu trainieren. Auch wettkampfmäßig spielte der Tabellensiebte in den vergangenen Wochen und Monaten, da das Winterwetter den Plätzen zusetzte, meist auf künstlichen Grashalmen. So auch beim 4:1-Sieg im Kreispokal-Halbfinale am Mittwochabend in Büttelborn (wir berichteten). Doch am heutigen Samstag (15 Uhr) geht es für den VfB auf einen Naturrasenplatz, einen mutmaßlich tiefen und unebenen noch dazu: das Spielfeld im Mühlengrund, Heimstätte des SV Steinbach.

Diese Umstellung sieht VfB-Trainer Artur Lemm aber nicht als unüberwindbaren Nachteil für seine Mannschaft. Der VfB werde auch keinesfalls seine Spielweise wegen des Steinbacher Platzes umstellen. Überhaupt braucht es nach Einschätzung Lemms weitaus mehr als geländegängige Spieler, um beim SV Steinbach punkten zu können – auch wenn das Team aus dem Burghauner Ortsteil am Ende des Klassements steht.

„Wir dürfen bloß nicht glauben“, sagt der VfB-Trainer, „auch nur mit zwei Prozent weniger Leistung in dieses Spiel gehen zu können, sonst werden wir unser blaues Wunder erleben.“ Der SVS ist zwar weit abgeschlagen, aber das täuscht. Im Vergleich zu ihren Konkurrenten im Abstiegskampf haben die Osthessen noch bis zu vier Spiele mehr auszutragen. Den VfB erwartet „ein Fight“, sagt Lemm: „Wir müssen Zweikampfhärte, müssen Körperlichkeit zeigen, und wir müssen Fleiß auf den Platz bringen.“

Das Kreispokalspiel bei Gruppenligist SKV Büttelborn bestritten die Ginsheimer größtenteils in der Besetzung, die zuletzt in der Hessenliga auf dem Platz stand. Es fehlten lediglich Simon Geisler, der beruflich verhindert war, und der erkrankte Lukas Görlich. Während Geisler in Steinbach wieder dabei ist, stehen hinter Görlich und Liam Fisch Fragezeichen. Fisch spielte in Büttelborn zwar volle 90 Minuten und schoss auch ein Tor. Aber mittlerweile hat sich der Mittelfeldspieler eine starke Erkältung zugezogen.

Ansonsten kann Lemm aus jenem Kader wählen, der jüngst den FSC Lohfelden mit 3:1 besiegte. Ilyasse Attia steht ebenfalls wieder zur Verfügung. Fraglich ist, ob die genesenen Sebastian Platten und Atacan Karatas schon wieder reif für den Hessenliga-Kader sind. Beide Abwehrspieler müssen Trainingsrückstände aufholen. Sicher noch nicht so weit ist Lukas Manneck, der sich aber zumindest wieder im Lauftraining befindet.

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