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Die Richtung stimmt: TG Rüsselsheims Trainer Ulli Theis

Handball

Folgt jetzt ein goldener Februar?

Die Weichen sind gestellt. Durch den erneuten Sieg über die TSG Ober-Eschbach hat sich das Team von Ulli Theis in Lauerstellung gebracht.

Dass ihnen die TSG Ober-Eschbach als Gegner liegt, hatten die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rüsselsheim schon beim 25:22-Auswärtssieg im Hinspiel Mitte September gezeigt. Nun besiegte die Mannschaft von Ulli Theis die ambitionierten Bad Homburger auch im Rückspiel. Durch das 29:20 (14:9) in der heimischen Gustav-Heinemann-Halle rehabilitierte sich das TG-Team für den schwachen Auftritt zuletzt gegen Hochheim/Wicker (33:38).

„Der unbedingte Wille zum Sieg hat den Unterschied ausgemacht“, lobte Cheftrainer Theis seine Schützlinge für die – dieses Mal – richtige Einstellung. Mit positiver Körpersprache und selbstbewusstem Auftreten zogen sie ihrem Gegner den Zahn. Bereits nach fünf Minuten führte Rüsselsheim mit 3:1. Vom 3:3 der Ober-Eschbacher ließen sie sich nicht beirren. „Das war eine starke Teamleistung“, stellte Theis klar, „wir sind über eine gute Abwehr zum Erfolg gekommen.“ Allen voran der überragende Torwart Martin Gergen hielt den Hausherren den Sieg im ersten Rückrundenspiel fest. Weil Theis’ sensationell aufgelegter Stammtorwart fast jeden zweiten Ball abwehrte, trieb er die Gäste schier zur Verzweiflung. Bis zur 20. Minute legte das Theis-Team ein 10:5 vor und hielt den Abstand auch bis zur Pause – 14:9.

Nach dem Wechsel blieb Rüsselsheim defensiv stabil und hielt die gegnerische Offensive um den besten Werfer Zarko Jankovic (6 Tore) in Schach. Als auch eine Viertelstunde vor Schluss noch fünf Tore mehr auf der Rüsselsheimer Habenseite standen, musste Ober-Eschbach aufmachen und mehr Risiko eingehen. Dies nutzte die TG aus, um in der Schlussphase noch auf 29:20 davonzuziehen.

Nach dem ersten Sieg im neuen Jahr scheinen für Theis und Co. die Weichen gestellt. Wie schon in der Hinrunde könnte die TG nun eine Serie starten und in den nächsten Spielen bei der verunsicherten MSG Niederhofheim/Sulzbach, gegen Dotzheim II und bei Breckenheim II einen goldenen Februar erleben. Auf Rang vier sind die Rüsselsheimer nach dem 13. Spieltag schon mal geklettert und wollen sich so schnell nicht wieder von dieser ordentlichen Position verdrängen lassen – eher noch Boden auf das Spitzentrio Goldstein/Schwanheim, Schierstein und Langenhain gutmachen. awo

TG Rüsselsheim: Tor: Schulze, Gergen. – Zimmer, Meierhöfer, L. Wykypiel (je 5 Tore), Krämer (3), Eberbach, Karwath, J. Porz, Schmidt (je 2), Wojtyniak, Lutz, Hedderich (je 1), Reinheimer.

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