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Sascha Müller (rechts, gegen den Altenhainer Cedric Kutekidila) hat mit seinem Team von Alemannia Nied Außenseiter-Chancen.

Offensiv-Cup

FV Alemannia 08 Nied wird in Kriftel kaum Probleme haben

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„Ich denke, wir machen nicht so viel falsch“, sagt Winfried Lampe. Der Sportliche Leiter von Fußball-Kreisoberliga-Spitzenreiter Alemannia Nied freut sich auf den Offensiv-Cup und die Gelegenheit, sich als Außenseiter gut zu präsentieren.

Nied - „Das ist doch eine angenehme Abwechslung“, fährt Lampe fort, „die fußballfreie Zeit war lang genug. Die Spieler sind wild darauf, mal wieder gegen den Ball zu treten“. Der Verein stehe mit seinen Mannschaften gut da. Da kann man das 33. Leberecht-Turnier für positive Schlagzeilen nutzen. 

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Offensiv-Cup: FV Nied will als Außenseiter glänzen

„Das ist eine super Sache für uns. Wir sind froh, dankbar und ein bisschen stolz“, so Lampe. Weil der Kreisoberliga-Tabellenführer in der Gruppe A auf Verbandsligist Germania Schwanheim und Gruppenligist SG Hoechst trifft, kann sich der Außenseiter ohne Druck auf das Positive in Kriftel konzentrieren. „Die höherklassigen Gegner müssten auf dem Papier vor uns stehen. Wir haben aber auch den einen oder anderen guten Fußballer in unseren Reihen. Deswegen gehen wir schon so rein, dass wir das eine oder andere Spiel gewinnen“, so Lampe. Auch wenn keine Aktionen von Vereins- oder Fan-Seite geplant sind, möchte man im Umfeld „alles mobilisieren“: „Die Mannschaft soll so gut es geht unterstützt werden.“ Auf dem Feld nährt vor allem Dominic Machado die Hoffnungen auf einen positiven Auftritt. Der neue Trainer, der noch einen Spielerpass hat und im Fall der Fälle zum Einsatz kommen könnte, weiß aus seiner Zeit bei Viktoria Kelsterbach, wie man in Kriftel gewinnt. Zudem steht laut dem Sportlichen Leiter der komplette Kreisoberliga-Kader motiviert zur Verfügung: „Spieler wie Sascha Müller, Ricardo Pereira oder Ivan Trigilia sind prädestiniert für die Halle.“ 

FV Nied: "Wir haben seit Jahren kaum Abgänge und bekommen gute Jungs dazu."

Auch Nils Ostertag, Meikel Kocur und Emrah Polat kamen zwar erst im Sommer, werden sich „das Highlight“ aber kaum entgegen lassen. „Wenn seine Spielberechtigung da ist, wird auch Kevin Wille mit von der Partie sein“, verrät Lampe. Der Rückkehrer von der SG Bornheim sei ebenfalls ein guter Fußballer „wie für die Halle gemacht“. Wenn die Nieder in der Gruppe A die „Stadtmeisterschaft der westlichen Vororte“ (Lampe) gegen Schwanheim und Höchst überstanden hat, ist ihnen auch in der K.o.-Phase etwas zuzutrauen. Schließlich stehen sie in der starken Kreisoberliga ganz oben. „Wir haben seit Jahren kaum Abgänge und bekommen gute Jungs dazu“, greift der Sportliche Leiter seinen Eingangs-Satz auf. Wenn Nied also auch in Kriftel „nicht viel falsch macht“, ist eine positive Überraschung drin.

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