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Erfolgreich zugeschlagen: Eintrachtlerin Janina Dehne überwindet den aus Anja Beyrich bestehenden Bad Homburger ?Ein-Frau-Block?.

Volleyball

Eintracht-Frauen: Mit Geduld zum Erfolg

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Schon der vierte Erfolg in Serie: Die Eintracht-Frauen haben derzeit einen Lauf. Das bekamen auch die Gäste aus Bad Homburg zu spüren.

Die Regionalliga-Volleyballerinnen von Eintracht Frankfurt folgen der gelegten Erfolgsspur ihrer männlichen Kollegen. Beide Teams erwischten einen rabenschwarzen Start in die Saison und waren zum Hinrundenende in Abstiegsgefahr. Und beide greifen nun die Spitzenteams an.

Die Eintracht-Frauen belegen nach dem 3:1 (21:15, 20:25, 27:25, 25:19)-Sieg über die HTG Bad Homburg bereits Rang drei an. „Wir schauen aktuell nur nach oben. Zu Stadecken-Elsheim sind es nur noch drei Punkte, lediglich Mainz-Gonsenheim ist weit enteilt“, sagte Trainer Alexander Köbler nach dem vierten Sieg in Folge.

Die Gäste aus dem Taunus lagen vor dem Spiel nur einen Zähler hinter den Adlerträgerinnen, und sie hatten auch das Hinspiel mit 3:1 gewonnen. Diesmal ließ ihnen das Team von Alexander Köbler nicht den Hauch einer Chance. Vor allem im ersten Durchgang agierten die Gastgeberinnen souverän. Lediglich im zweiten Satz konnte die Eintracht die guten Aufschläge der Gegnerinnen nicht entschärfen.

Der Knackpunkt war der dritte Satz. Die Eintracht lag ständig vorne, vergab einige Satzbälle und ließ Bad Homburg herankommen. Das 27:25 brach aber dann die Gegenwehr der Gäste, der vierte Satz war wieder eine klare Angelegenheit.

Köbler lobte vor allem die Geduld seiner Spielerinnen. „Es war ein gutes Regionalligaspiel. Bad Homburg hat sensationell verteidigt, wir benötigten oft zwei bis drei Anläufe, bis der Schmetterball saß. Aber die Mannschaft hat nach den starken Abwehraktionen nicht verzweifelt, sondern so lange angegriffen, bis der Punkt gelang.“

Dazu trug viel das variable Zuspiel bei. In jedem Satz stellte zunächst Beatrice Drengwitz. Wenn es eng wurde, kam für sie Lorena Evyapan, die stärker blockt als ihre Zuspielkollegin. Im Team der Eintracht gab es keinen Schwachpunkt. In der Mitte überzeugten Franziska Martian und vor allem Janina Dehne, die sehr gut blockte und auch einige Wirkungstreffer setzte. Außen wurden Alyssa Fuchs und Carmen Kühn wegen der fehlenden dritten Kraft auf dieser Position von der sonstigen Mittelblockerin Tanita Schlemelch unterstützt, diagonal überzeugte wie zuletzt stets Svenja Lohmann, die von Köbler je nach der Position im Spiel auch in die Annahme eingebunden war. In bestimmten Konstellation nahm sie für Fuchs und Schlemelch neben dem Libero (zunächst Christina Brunnhuber, dann Kristin Küther) sowie der zweiten Außenangreiferin auch an.

Am Samstag fährt die Eintracht favorisiert zum pfälzischen Tabellenachten SV Steinwenden und will ihre Serie weiter ausbauen.

(löf )

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