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Bahri Eyüp (rechts, gegen den Zeilsheimer Kaan Köksal) ist mit Germania Schwanheim ein Titelanwärter.

Offensiv-Cup

Ein Titelfavorit: Germania Schwanheim muss aber erst einmal die Vorrunde überstehen

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20 Jahre ist es her, dass Germania Schwanheim zuletzt den Offensiv-Cup gewonnen hat. Dieses Jahr sollen Bahri Eyüp, Ahmet Gök, Dominik Schlee und Co. eine neue Geschichte schreiben.

Kriftel - „Für solche Spieler kommen die Zuschauer in die Halle“, gerät auch Tomas Pelayo ins Schwärmen und hofft, dass seine Schützlinge nach dem Halbfinal-Aus gegen den Vorjahres-Sieger FC Eddersheim 2019 einen größeren Wurf schaffen. Der Trainer von Germania Schwanheim hält sich bei den Hallenturnieren seit geraumer Zeit im Hintergrund, gibt verbal aber trotzdem die Marschroute vor. „Der Spaß und die Unterhaltung für die Zuschauer sollte im Vordergrund stehen“, meint Pelayo vor dem Auftritt beim Leberecht-Turnier. Sein Assistent Mirko Kelava wird die Mannschaft in der Krifteler Kreissporthalle aller Voraussicht nach betreuen.

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Offensiv-Cup: Schwanheim diszipliniert 

 „Die Jungs haben sich in den Vorbereitungsturnieren selbst gecoacht und gezeigt, dass sie es diszipliniert und anständig machen können“, lobt Pelayo. In Gruppe A ist der aktuelle Tabellenneunte der Verbandsliga Mitte als klassenhöchstes Team unter Zugzwang. „Wir haben schon in der Vorrunde gegen die SG Hoechst und Alemannia Nied hitzige Derbys“, zeigt Tomas Pelayo Respekt vor den Gegnern. Vorjahres-Finalist SG Hoechst spielt in der Gruppenliga eine gute Rolle und Kreisoberliga-Spitzenreiter Alemannia Nied spricht laut Pelayo seit Wochen von nichts anderem als dem Offensiv-Cup. „Das wird eine echte Herausforderung. Wir müssen schon in der ersten Phase kühlen Kopf bewahren und konzentriert bleiben“, fordert der Trainer. 

Germania Schwanheim: "Wenn wir die K.o.-Phase überstehen, sind wir im Vorteil"

Wenn seine Schwanheimer mit Torwarttrainer Dominique Groß für den verletzten Nicolas Stilger zwischen den Pfosten, sowie Eyüp, Gök, Schlee, Matthias Terzic, Karim Kuac oder Yassin Benjilali eine gute Mischung finden und die Vorrunde überstehen, sieht Pelayo das Team sogar im Vorteil: „Wir müssen von Anfang an hellwach sein, können in der K.o.-Phase nicht mehr überrascht werden und könnten in einen Lauf hereinkommen.“ Nachdem 1999 das letzte Schwanheimer Team – damals als Bezirksoberligist – den Offensiv- Cup in die Höhe stemmen durfte, könnten Pelayos Schützlinge genau 20 Jahre später ebenfalls den Coup schaffen. „Favorit ist für mich klar der FC Eddersheim“, sagt der Trainer, „dann wird es noch eine Überraschungsmannschaft geben und vielleicht können wir ein echtes Offensiv-Cup-Highlight schaffen“. Nach dem Halbfinal-Aus 2018 wäre für Tomas Pelayo schon der Einzug ins Endspiel ein solcher „Höhepunkt“.

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