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Bad in der Menge: Dominik Scheja, Zweitligaspieler des TTC OE Bad Homburg, feiert seinen Sieg mit den Fans.

Tischtennis

Der TTC OE freut sich auf sein Spitzenreiter-Spiel

Das Gefühl, ganz oben zu sein, kennen Ober-Erlenbachs Tischtennis-Profis in der 2. Bundesliga nicht. Jetzt wollen sie dort aber länger bleiben.

Das hat schon was. Zum ersten Mal in der 30-jährigen Vereinsgeschichte tritt der TTC OE Bad Homburg am Samstag um 18 Uhr als Tabellenführer der 2. Tischtennis-Bundesliga zu einem Heimspiel an. Gegner ist morgen Abend der frühere Europapokalsieger und Bundesligist TTC indeland Jülich, der derzeit auf dem neunten Platz der 2. Liga steht.

„Der Wingert-Dome soll weiterhin eine uneinnehmbare Festung bleiben“, ist Teammanager Jo Herrmann stolz auf die Bilanz von 7:1 Punkten, die das Quintett um Mannschaftsführer Dominik Scheja im Verlauf dieser Saison in eigener Halle erreicht hat. Dabei hat es gegen den TV Hilpoltstein (6:3), den 1. FC Köln (6:2) und den TTC Frickenhausen (6:1) Siege gegeben und gegen Titelanwärter 1. FC Saarbrücken-TT II ein 5:5. A propos Saarbrücken: Die zweite Mannschaft der Saarländer (8:2 Punkte nach fünf Spielen) tritt morgen Nachmittag (Spielbeginn: 14 Uhr) zum Spitzenspiel in Passau (9:5 Punkte) an. Bis 18 Uhr ist das Ergebnis dieses Gipfeltreffens bekannt, und sollte es in Passau ein Unentschieden geben, könnten die Ober-Erlenbacher ihre Spitzenposition sogar noch ausbauen – um dann am 9. Dezember das Spitzenspiel in Passau zu bestreiten.

Von der Zukunftsmusik zurück zu Jülich. Die Gäste aus dem Stadtteil von Düren in Nordrhein-Westfalen stehen mit 4:10 Punkten auf einem Abstiegsrang und haben bis dato erst einmal gewonnen: am 15. Oktober mit 6:3 gegen den 1. FC Köln. Dass die Gastgeber den morgigen Gegner mit seinem internationalen Ensemble Martin Allegro (Belgien), Tobias Rasmussen (Dänemark), Brian Afanador (Puerto Rico) und Aliaksandr Khanin (Bulgarien/leidet noch an den Folgen einer Blinddarm-OP) aber keinesfalls unterschätzen, sieht man allein daran, dass die Ober-Erlenbacher mit ihrem kompletten Fünf-Mann-Aufgebot antreten.

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