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Immer da, wenn er gebraucht wurde: Klaus Steinebach hat den Kampf gegen den Krebs verloren.

Fußball im NNP-Land

TuS Frickhofen und die Feuerwehr trauern um Klaus Steinebach

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Große Trauer beim TuS Frickhofen: Im Alter von nur 62 Jahren ist Ehrenmitglied Klaus Steinebach verstorben. Auch die Freiwillige Feuerwehr Frickhofen verliert einen hilfsbereiten Kameraden.

Er gehörte zum TuS Frickhofen wie die grün-weißen Vereinsfarben. Vor wenigen Wochen hatten ihm die Fußballer noch eine Bild-Botschaft mit den besten Genesungswünschen via Nassauische Neue Presse zugesandt – es hat ihm nicht mehr geholfen. TuS-Ehrenmitglied Klaus Steinebach hat seinen tapferen Kampf gegen den Krebs am vergangenen Dienstag verloren. Er wurde nur 62 Jahre alt.

Klaus Steinebach hatte als aktiver Spieler unter anderem mit der 2. Mannschaft des TuS Frickhofen die Meisterschaft in der Kreisliga B errungen. Seit Anfang der 1980er Jahre fungierte er als Jugendbetreuer und erwarb sich im Laufe der Zeit große Verdienste im Verein. Bis vor zwei Jahren schnürte er noch für die „Alten Herren“ die Fußballschuhe. Wer die Spiele der Frickhöfer besuchte, kannte Klaus Steinebach. Er war Betreuer der Reserve und stand Sonntag für Sonntag bei Wind und Wetter als Linienrichter an der Seitenlinie. „Bei Veranstaltungen und Arbeitseinsätzen ließ Klaus es sich nicht nehmen, sich mit vollem Engagement zu beteiligen“, so der TuS. Seine große Liebe zur Frankfurter Eintracht und seinem damaligen Idol, dem Österreicher Bruno Pezzey, brachten ihm bald den Spitznamen „Pezzey“ ein; so riefen ihn alle – auch jenseits der Frickhöfer Dorf-Grenzen. Hilfsbereitschaft wurde bei ihm großgeschrieben, auch bei seinen Einsätzen mit der Freiwilligen Feuerwehr. „Mit Klaus Steinebach verlieren wir einen wertvollen Vereinskameraden, den wir am Dienstag auf seinem letzten Weg begleiten werden“, so der TuS. (Marion Morello)

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