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Friedel Metz bei der stimmungsvollen Siegerehrung in Spanien.

Duathlon-Weltmeisterschaften

Friedel Metz ist Weltmeisterin

Friedel Metz von der Tria-Equipe Elz hat einen weiteren großen Titel gewonnen: Sie wurde Duathlon-Weltmeisterin in der Altersklasse W80 im spanischen Pontevedra über die Distanzen 5 Kilometer Laufen, 19,4 Kilometer Radfahren und nochmals 2,5 Kilometer Laufen.

Den Lesern der Nassauischen Neuen Presse berichtet Weltmeisterin Friedel Metz wie folgt von dem tollen Wettkampf: „Raceday, endlich war es so weit, nach langer Vorbereitung und einigen Rückschlägen gesundheitlicher Art bin ich gut in Pontevedra angekommen. Am Vortag streng nach Vorschrift eingecheckt, am Wettkampftag hieß es um 5.30 Uhr aufstehen, 6 Uhr Frühstück, 7 Uhr Abfahrt und noch mal Kontrolle in der Wechselzone: am Fahrrad alles o.K. Um 8 Uhr wurde in Wellen gestartet, meine Altersgruppe – die 45+ Frauen – startete um 8.57 Uhr auf die erste Laufstrecke. Es lief perfekt, vor allem meine Wade machte keine Probleme, trotzdem ging ich die Sache vorsichtig an und war nach der zweiten Runde und nach 5 km in 34:40 Minuten wieder in der Wechselzone – keine Superzeit, aber heil und fit für meine geliebte Radstrecke. Die kannte ich bereits von einem früheren Wettkampf, optimal für mich. 10 km ging es fast nur bergauf. Es lief super, ich gewann immer mehr an Schnelligkeit und Leichtigkeit, ich sammelte regelrecht die vor mir fahrenden Athletinnen ein. Bis zum Wendepunkt hatte ich 17 Frauen eingeholt. Jetzt einen Schluck aus der ,Pulle’. Es ging überwiegend bergab, zum Teil hatte ich 48 km/h auf meinem Computer, es lief wie am Schnürchen. Erst in der Wechselzone kamen wieder zwei Fahrerinnen an mich heran. Meine Radzeit betrug 47 Minuten. Zusammen stiegen wir in die Laufschuhe, und es ging noch einmal 2,5 km durch die Innenstadt. Auch hier hielt die Wade, ich konnte Gas geben und war in 1:49 Stunden im Ziel. Das war ein Superrennen! Mein Sohn Dieter, selbst ein erfahrener Wettkämpfer und Ironman, hat mich stets angefeuert und motiviert, er war der beste Betreuer. Die Altersklasse 80, weltweit nur einmal bei den Frauen, hatte ich für mich ausgewählt und hatte insgesamt – nach meinem Überblick – 19 Athletinnen, alle viel jünger (nur eine Amerikanerin in der AK75), hinter mir gelassen. Den frenetischen Jubel im Ziel habe ich genossen, und auch am nächsten Tag die Siegerehrung vor ganz großem Publikum war überwältigend.“ Glückwunsch, Friedel Metz!

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