Klaus Lenz, der stellvertretende Vorsitzende im Sportkreis Hochtaunus (rechts), bedankt sich beim Sportabzeichen-Referenten Peter Kohl auf einer Ehrungsfeier in Oberstedten für seine ausgezeichnete Arbeit. In der Bildmitte Kohls Ehefrau Gabriele.
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Klaus Lenz, der stellvertretende Vorsitzende im Sportkreis Hochtaunus (rechts), bedankt sich beim Sportabzeichen-Referenten Peter Kohl auf einer Ehrungsfeier in Oberstedten für seine ausgezeichnete Arbeit. In der Bildmitte Kohls Ehefrau Gabriele.

Sportkreis-Referent meldet eine Rekordbeteiligung

Friedrichsdorfer stehen auf das Sportabzeichen

  • vonGerhard Strohmann
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Das Sportabzeichen war im Hochtaunus noch nie so beliebt. Bei der Rangliste der Schulen gibt eine einzige Abnahme den Ausschlag für den Spitzenplatz.

Das Deutsche Sportabzeichen hat zwar schon stattliche 104 Jahre auf dem Buckel, aber an seiner Attraktivität offensichtlich nichts verloren. Im Gegenteil: Mit 3309 Sportabzeichenabnahmen hat es im Hochtaunuskreis im Kalenderjahr 2016 eine Rekordbeteiligung gegeben. „Die Zahl 3309 ist sogar nur vorläufig, da die Schulen noch bis Ende Februar ihre Unterlagen einreichen können und meines Wissens zumindest eine Schule die Sportabzeichenbögen noch abgibt“, freut sich Sportkreis-Referent Peter Kohl von der TSG Köppern über weitere Arbeit, die auf ihn zukommt.

Beim inoffiziellen Wettbewerb um die meisten Sportabzeichen haben sich die Philipp-Reis-Schule Friedrichsdorf (476 Abnahmen) und das Gymnasium Oberursel (475) ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Es folgen die Maria-Ward-Schule Bad Homburg (351), die Friedrich-Ebert-Schule Gonzenheim (237) sowie die Dornbachschule Oberstedten (198).

Im Bereich des Sportkreises Hochtaunus mit seinen rund 80 500 Mitgliedern sind 20 Vereine mit 1187 Bewerbern sowie 13 Schulen mit 2122 Absolventen für die Sportabzeichen-Abnahmen an den Start gegangen. Bei der TSG Friedrichsdorf haben 220 Personen (128 Männer, 92 Frauen) das Sportabzeichen erworben (davon 140 in Gold). Das ist der Spitzenwert im Kreis. Es folgen TSG Niederreifenberg (178), TV Bommersheim (118), TV Weißkirchen (101), SG Anspach (95), TV Schloßborn (92) und Usinger TSG (73). Am sogenannten Familienwettbewerb hatten sich 104 Familien mit 331 Personen beteiligt.

Der Großteil seines Jobs für 2016 ist für Kohl nun also erledigt. Die eindrucksvollen Zahlen motivieren den gewissenhaften Funktionär für seine weitere Tätigkeit, für die er beim Treffen der Sportkreis-Referenten beim Landessportbund Hessen am 25. März in der Otto-Fleck-Schneise auf den neuesten Stand gebracht wird. Die ersten Prüfungen des Jahres im Hochtaunus findet übrigens am 26. April ab 17.30 Uhr auf dem Sportplatz der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach statt.

Sämtliche Prüfungstermine auf den verschiedenen Sportanlagen von Bad Homburg bis Wehrheim können im Internet auf unter dem Menüpunkt „Sportabzeichen“ abgerufen werden.

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