FTV-Kegler überzeugen als Mannschaft

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In der Zweiten Bundesliga Mitte der Männer setzte sich aus Frankfurter Sicht der Trend fort. Der knapp dem Abstieg entgangene FTV eilt von Sieg zu Sieg, der erst in der Aufstiegsrelegation gescheiterte

In der Zweiten Bundesliga Mitte der Männer setzte sich aus Frankfurter Sicht der Trend fort. Der knapp dem Abstieg entgangene FTV eilt von Sieg zu Sieg, der erst in der Aufstiegsrelegation gescheiterte KSC Bockenheim verliert ein Spiel nach dem anderen.

Der 5238:5124-Sieg des Frankfurter TV über Rot-Weiß Nauheim war nur kurz in der Schlussachse gefährdet. Zuvor hatten Nenad Miklausic (Tagesbester mit 888 Holz), Jerko Liovic (863) und Torben Jammer (883) einen Vorsprung von 89 Kegeln herausgeholt. Die Gäste konterten und kamen nach zwei Bahnen bis auf 38 Zähler heran. Auf der dritten Bahn zog der FTV aber wieder an. Vor den jeweils letzten 50 Kugeln hatten sie schon wieder einen beruhigenden Vorsprung. Als Mirko Coskovic (855), Ivo Pejic (870) und Simon Thoma (879) ihr Spiel beendeten, standen auf der Anzeigetafel 114 Punkte mehr als beim Gegner. „Das Ergebnis war vielleicht etwas zu niedrig, aber an diesem Tag überzeugte die geschlossene Mannschaftsleistung und der Siegeswille“, erklärte FTV-Pressesprecher Gerhard Jammer.

Angespannt ist die Lage beim KSC Bockenheim . Nach der 5448:5587-Niederlage in Monsheim stehen die Frankfurter mit 2:8 Punkten auf dem vorletzten Rang. „Letzte Saison ist bei uns alles optimal gelaufen, jetzt ist der Wurm drin. Das Kegeln haben wir nicht verlernt, es liegt am Kopf“, hat Club-Chef Hartmut Rauch ein mentales Problem ausgemacht. Er selbst ist durch eine seit drei Wochen andauernde Erkältung gehandicapt und baute kräftemäßig nach 483 Kegeln mit 100 Würfen dann ab. Auf den letzten zwei Bahnen kamen nur noch 416 hinzu. Mit den 899 war er aber immer noch Drittbester in seinem Team. Thomas Schreiber fällte einen Kegel mehr, Routinier Hans-Jürgen Walther kam auf 887, Michael Zahn auf 894 und René Schrader auf 883. Lediglich Torsten Depta spielte wie immer stark: Mit 980 (645/340) war er mit Abstand Tagesbester. „Wir wissen selbst, dass dies mit Ausnahme von Torsten keine bundesligatauglichen Resultate sind. Auf diesen Bahnen müssen wir 5600 bis 5700 spielen, was zum Sieg gereicht hätte“, so Rauch weiter.

(löf )

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