FTV-Kegler widerlegen die Prognosen

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Verkehrte Welt in der Zweiten Bundesliga Mitte der Kegler: Während Mitfavorit KSC Frankfurt Bockenheim nach der dritten Niederlage auf einem Abstiegsplatz steht, feierte der zu den

Verkehrte Welt in der Zweiten Bundesliga Mitte der Kegler: Während Mitfavorit KSC Frankfurt Bockenheim nach der dritten Niederlage auf einem Abstiegsplatz steht, feierte der zu den Abstiegskandidaten zählende Frankfurter TV schon den dritten Saisonsieg. Auf einen Erfolg gegen den noch punktlosen KV Grünstadt hatte man beim FTV schon spekuliert, dass es im Ravensteinzentrum aber eine so klare Angelegenheit werden würde, war nicht erwartet worden. Beim 5292:5095-Sieg fehlte zwar eine herausragende Holzzahl, doch eine solide Vorstellung der Mehrzahl der Team-Mitglieder reichte schon aus, weil die Gäste mehrere Totalausfälle zu verzeichnen hatten. Normalerweise hätte der FTV nach der Startachse zurückliegen müssen, denn Nenad Miklausic (856 Holz) und Jerko Liovic (843) kamen gar nicht ins Rollen. Doch da die Gäste eine 783 zu Buche stehen hatten, reichten 891 Kegel von Torben Jammer zu einem knappen Vorsprung. Das Schlusstrio der Gäste konnte noch auf der ersten Bahn mithalten. Doch dann zogen Mirko Coskovic (Tagesbester mit 906), Ivo Pejic (904) und Simon Thoma (892) davon.

Ganz anders sah es beim KSC Frankfurt Bockenheim aus. Der Vorjahreszweite kennt die tückischen Bahnen in der Friedberger Stadthalle noch nicht so gut, denn in der vergangenen Saison spielte die SG Friedberg/Dorheim in der Nordgruppe. Die Wetterauer sind nach dem 5259:5063 weiter ungeschlagen. Zu Beginn verlief der Vergleich, trotz des „Schwächeanfalls“ des Frankfurters René Schrader (809), ausgeglichen. Die Friedberger Michael Meyer (836) und Mario Klein (831) spielten kaum mehr als Schrader und Hartmut Rauch (853). Den Vorsprung für Friedberg holte Holger Preuß (903) gegen Hans-Jürgen Walther (877) heraus.

Die Schlussachse der Gastgeber ließ dann zu keiner Zeit Zweifel an einem Sieg für Friedberg aufkommen. Nachdem selbst Frankfurts stärkster Akteur Torsten Depta (896) mit dem Tagesbesten Daniel Duchow (935 mit 348 im Abräumen) nicht mithalten konnte und bei den Gästen Michael Zahn (815) sowie Thomas Schreiber (813) mit den Bahnen gar nicht zurechtkamen, schraubten Tobias Wolf (898) und Stefan Pfeiffer (856) den Sieg noch deutlich in die Höhe.

(löf )

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