Basketball-Regionalliga Südwest

Fügen sich die Baskets jetzt in ihr Schicksal?

Beim 61:76 (28:39) der Baskets Limburg gegen den ASC Theresianum Mainz in der Basketball-Regionalliga Südwest sah es nur ein Viertel lang

Beim 61:76 (28:39) der Baskets Limburg gegen den ASC Theresianum Mainz in der Basketball-

Regionalliga Südwest

sah es nur ein Viertel lang so aus, als könnten die Limburger die Gäste in die Schranken weisen und damit den ersten Schritt des von den Fans erhofften Wunders schaffen. Am Ende hatte der ASC wenig Mühe, das Spiel deutlich mit 15 Punkten für sich zu entscheiden. Selbst wenn sieben Spiele vor Saisonende noch rechnerisch eine Chance auf den Klassenerhalt besteht, vermittelt das Team aktuell nicht den Eindruck, als könne es sie nutzen.

Stark begonnen hatten die Baskets, bei denen Silas Steinke krankheitsbedingt nur auf der Bank saß: Ein Dreier von Franko Koljanin und ein Zwei-Punkte-Treffer von Norman Klima sorgten für eine 5:2-Führung nach vier Minuten. Einen Mainzer 6:0-Lauf konnten Julius Zurna und Dominic Early kontern und eine Sechs-Punkte-Führung herausspielen. Dass Mainz in dieser Phase kaum zu Treffern kam, war vor allem der Reboundstärke Norman Klimas zu verdanken, der mit insgesamt 15 Rebounds sogar dafür sorgte, dass sein Team in der Statistik dieser Disziplin diesmal gegenüber Mainz vorn lag.

Bis zur 18. Minute hielt die Limburger Führung noch, aber mit einem 12:0-Lauf holte Theresianum nicht nur auf, sondern schraubte den Abstand bis zur Halbzeit auf bereits elf Punkte hoch. Elf Punkte der Baskets in diesem Abschnitt waren einfach zu wenig. Das dritte Viertel konnten Dominic Early & Co. zwar noch einmal mit drei Punkten für sich entscheiden – wobei vor allem die Freiwurfsicherheit des Amerikaners beeindruckte. Weil aber die erwartete Limburger Schlussoffensive ausblieb und stattdessen Mainz im Zeichen des sicheren Sieges vor allem durch erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe weiter davonzogen, war der klare Erfolg für den TSV auch verdient. Im zweiten Abstiegsduell gewann Crailsheim gegen Lich. Die Mittelhessen belegen damit hinter Karlsruhe den zweiten Abstiegsplatz. An der Tabellenspitze schloss Speyer durch den Sieg in Fellbach nach Pluspunkten zu den spielfreien Schwenninger auf. Limburg: Dominic A Early 25 (3), Waldemar Gomer 1, Norman Klima 8, Franko Koljanin 7 (1), Mario Kragulj 3 (1), Niclas Melzer, Justin Philip Stallbohm 5 (1), Julius Zurna 12 (2).

TSV Crailsheim II - TV Lich 91:82

SG Koblenz - MTV Stuttgart 76:65

MTV Kronberg - SV Tübingen 92:97

SV Fellbach - SG Dürkheim/Speyer 75:92

Baskets Limburg - ASC Mainz 61:76

1. FC Kaiserslautern - TV Langen 72:76

1. WP Schwenningen 20 19 1 1722:1277 38

2. SG Dürkheim/Speyer 20 18 2 1851:1416 36

3. SG Koblenz 21 16 5 1812:1496 32

4. SG Saarlouis/Dillingen 20 14 6 1818:1710 28

5. TV Langen 20 12 8 1492:1470 24

6. SV Tübingen 20 11 9 1554:1572 22

7. MTV Stuttgart 21 11 10 1584:1576 22

8. SV Fellbach 21 10 11 1685:1753 20

9. 1. FC Kaiserslautern 21 10 11 1642:1661 20

10. ASC Mainz 21 8 13 1658:1792 16

11. MTV Kronberg 20 7 13 1500:1594 14

12. TSV Crailsheim II 20 7 13 1346:1646 14

13. BAC Hockenheim 20 5 15 1476:1649 10

14. TV Lich 20 4 16 1466:1651 8

15. Baskets Limburg 21 1 20 1516:1859 2

(kö)

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