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Der Ball fliegt über Mann und Maus hinweg bis zum Hadamarer Patrick Kuczok, der im Hintergrund ganz links lauert und zum 2:0 einschießen wird. Foto: Klaus-Dieter Häring

Fußball-Hessenliga

Furioses Hadamarer 9:0

SV Rot-Weiß Hadamar – SpVgg. Neu-Isenburg 9:0 (4:0). Neu-Isenburgs Keeper Lazar Kacarevic musste einem schon leidtun. Der Schlussmann musste mit ansehen, wie seine Vorderleute über 90 Minuten förmlich an die Wand gespielt wurden. Besonders auffällig: Hadamar agierte im Kollektiv wie eine Pressing-Maschine, die es den Südhessen nicht einmal im Ansatz gestattete, einen Spielaufbau zu betreiben. Die Folge waren lange Bälle oder eben Ball-Eroberungen der Heimelf, die ein schnelles Spiel in die Spitze ermöglichten. Schon der erste Treffer war ein Sinnbild für noch folgende etliche Tore an diesem Nachmittag. Jann Bangert hatte mit präzisem Flugball Jonas Herdering bedient, und Yves Böttler vollstreckte dessen Querpass zum 1:0 (6.). Ein frühes Tor – Gift für Neu-Isenburg. Doch es kam noch schlimmer: Marius Löbigs Freistoß-Hereingabe wurde abgefälscht und landete auf dem Kopf des aufgerückten Patrick Kuczok, der zum 2:0 „einschädelte“ (13.). Der Motor der Fürstenstädter lief und lief, während die Elf von Trainer Peter Hoffmann nicht wusste, wie ihr geschieht. Nachdem Jann Bangert noch über das Ziel geschlenzt hatte, sorgte Steffen Rücker nach einer guten halben Stunde für den dritten Treffer, den er aus fast unmöglichem Winkel erzielte. Zuvor hatte die Defensive der Spielvereinigung beim Klärungsversuch alles andere als glücklich ausgesehen (31.). Rot-Weiß hatte noch immer nicht genug und machte noch vor dem Pausenpfiff alles klar. Jonas Herderings Traumpass erreichte Marius Löbig, der das Spielgerät uneigennützig quer legte, so dass Yves Böttler nur noch das Füßchen hinhalten musste – 4:0 (42.). Neu-Isenburgs Auftrag für die zweite Hälfte war klar: Es konnte nur um Schadensbegrenzung gehen. Dieses Unterfangen war nach nicht einmal 120 Sekunden über den Haufen geworfen, als Jann Bangert ein zu kurz geratenes Zuspiel von Lazar Kacarevic erlaufen hatte, den Ball in die Mitte legte, wo Jonas Herdering zum 5:0 einschob (47.).

SV Rot-Weiß Hadamar – SpVgg. Neu-Isenburg 9:0 (4:0).Neu-Isenburgs Keeper Lazar Kacarevic musste einem schon leidtun. Der Schlussmann musste mit ansehen, wie seine Vorderleute über 90 Minuten förmlich an die Wand gespielt wurden. Besonders auffällig: Hadamar agierte im Kollektiv wie eine Pressing-Maschine, die es den Südhessen nicht einmal im Ansatz gestattete, einen Spielaufbau zu betreiben. Die Folge waren lange Bälle oder eben Ball-Eroberungen der Heimelf, die ein schnelles Spiel in die Spitze ermöglichten. Schon der erste Treffer war ein Sinnbild für noch folgende etliche Tore an diesem Nachmittag. Jann Bangert hatte mit präzisem Flugball Jonas Herdering bedient, und Yves Böttler vollstreckte dessen Querpass zum 1:0 (6.). Ein frühes Tor – Gift für Neu-Isenburg. Doch es kam noch schlimmer: Marius Löbigs Freistoß-Hereingabe wurde abgefälscht und landete auf dem Kopf des aufgerückten Patrick Kuczok, der zum 2:0 „einschädelte“ (13.). Der Motor der Fürstenstädter lief und lief, während die Elf von Trainer Peter Hoffmann nicht wusste, wie ihr geschieht. Nachdem Jann Bangert noch über das Ziel geschlenzt hatte, sorgte Steffen Rücker nach einer guten halben Stunde für den dritten Treffer, den er aus fast unmöglichem Winkel erzielte. Zuvor hatte die Defensive der Spielvereinigung beim Klärungsversuch alles andere als glücklich ausgesehen (31.). Rot-Weiß hatte noch immer nicht genug und machte noch vor dem Pausenpfiff alles klar. Jonas Herderings Traumpass erreichte Marius Löbig, der das Spielgerät uneigennützig quer legte, so dass Yves Böttler nur noch das Füßchen hinhalten musste – 4:0 (42.). Neu-Isenburgs Auftrag für die zweite Hälfte war klar: Es konnte nur um Schadensbegrenzung gehen. Dieses Unterfangen war nach nicht einmal 120 Sekunden über den Haufen geworfen, als Jann Bangert ein zu kurz geratenes Zuspiel von Lazar Kacarevic erlaufen hatte, den Ball in die Mitte legte, wo Jonas Herdering zum 5:0 einschob (47.).

Dann gönnten sich die Gastgeber eine 15-minütige Auszeit, in der die Neu-Isenburger ein wenig durchschnaufen durften. Und tatsächlich gab es für sie auch die erste Gelegenheit: Kazuki Kamikawa hatte von der linken Seite geflankt, doch Carlos McCrary köpfte freistehend drüber (53.). Dann rollte der Hadamar-Express wieder und läutete eine denkwürdige letzte halbe Stunde ein. Nach weiteren Toren von Marius Löbig auf Florian-Kröner-Pass (66.) und Yves Böttler per Abstauber (74.), gelang auch Simon Neugebauer nach mustergültiger Vorarbeit von Jerome Zey sein erstes Saisontor (76.).

Das Beste zum Schluss: Yves Böttler sorgte mit einem tollen Fallrückzieher für den 9:0-Endstand (80.). So hart es klingen mag: Während ein zweistelliger Sieg der Hadamarer mehr als möglich war, musste sich der Gast hinterfragen, was ihm in den abgelaufenen 90 Minuten da widerfahren war.

Hadamar: Strauch, Kuczok, Dimter, Schraut, Mar. Neugebauer (70. S. Neugebauer), Kröner, Böttler, Rücker, Löbig (77. Mat. Neugebauer), Herdering, Bangert (57. Zey) – Neu-Isenburg: Kacarevic, Kohl, Betz, Schellhorn, Wolfarth, McCrary, Kamikawa, Letellier, Cichutek, Metzler (55. Günther), Djordjevic – SR:Kaufmann (Mainz) – Tore:1:0 Yves Böttler (6.), 2:0 Patrick Kuczok (13.), 3:0 Steffen Rücker (31.), 4:0 Yves Böttler (42.), 5:0 Jonas Herdering (47.), 6:0 Marius Löbig (66.), 7:0 Yves Böttler (74.), 8:0 Simon Neugebauer (76.), 9:0 Yves Böttler (80.) –Zuschauer:300.

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