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Fußball-Saison 2020/21: Die „finale Entscheidung“ fällt am 25. März

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Wie geht es weiter mit der aufgrund der Pandemie unterbrochenen Saison 2020/21? Der Verbandsvorstand des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) hat zweieinhalb Stunden lang online getagt, um sich ein Meinungsbild einzuholen und die Standpunkte der Kreisfußballwarte abzuklopfen. Zur Diskussion stehen zwei Szenarien: die Hinrunde absolvieren, um eine Wertung vornehmen zu können, oder Annullierung und Neustart im Spätsommer oder Herbst. Die Entscheidung soll am 25. März fallen.

Präsidiumsmitglieder, Regionalverantwortliche und Kreisfußballwarte diskutierten unter den aktuellen Vorgaben und Gegebenheiten verschiedene Möglichkeiten und Präferenzen diskutiert. Ein wenig Optimismus versprüht die Tatsache, dass Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren seit Montag wieder in vollem Umfang trainieren dürfen. Viel mehr geht derzeit allerdings aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenzzahlen in den Kreisen und der Beachtung der Maßnahmen zum Coronavirus-Infektionsschutz nicht.

Mittels einer Präsentation zeigte HFV-Präsident Stefan Reuß die aktuellen Visionen zu einem möglichen Spielbetrieb in der laufenden Saison 2020/21. „Im Rahmen der Diskussion wurde deutlich, dass unter den Kreisfußballwarten noch kein abschließendes Meinungsbild herrscht. Die Einschätzungen sollen nun in Kreiskonferenzen noch näher über zwei Optionen, nämlich Durchführung der Vorrunde oder Annullierung der Meisterschaftsrunde, unter die Lupe genommen werden“, berichtet Stefan Reuß. „Die Beiträge und Ansichten der Vereine spielen dabei eine große Rolle.“ Er riet dazu, Ruhe zu bewahren und keine übereilten Entschlüsse zu fassen.

Die Verordnungen der Bundesregierung gelten zunächst bis einschließlich 28. März. Drei Tage vorher, am 25. März, tagen die Kreisfußballwarte erneut mit dem HFV-Verbandsvorstand. Dann soll eine finale Entscheidung getroffen werden. „Im Falle einer Annullierung der Meisterschaftsrunde wird in den Kreisen nach Möglichkeiten gesucht, die Zeit fußballerisch zu nutzen“, heißt es in der Mitteilung des Verbandes.

„Im Rahmen einer Entscheidung wünschen wir uns ein einheitliches landesweites Vorgehen für Männer-, Frauen- und Jugendfußball, denn wir sitzen alle in einem Boot und gehören als Fußballfamilie zusammen“, gab der HFV-Präsident den Kreisvertretern mit auf den Weg. „Dabei müssen wir den Blick auch bereits nach vorne auf die kommende Spielzeit richten und mit alternativen Spielklassenmodellen mehr Flexibilität gewährleisten.“

Vizepräsident Torsten Becker ergänzte: „Bisher haben wir aus der Saison nur die Spiele aus dem September und Oktober, und selbst dieser Zeitraum war zusätzlich durch Spielausfälle durch Quarantäneregelungen geprägt. Sollte es zu einer Annullierung der Meisterschaftsrunde kommen, würde es weder Auf- noch Absteiger geben. Bei einer Fortsetzung der Runde wäre die Quotientenregelung eine Möglichkeit, die wir auch dieses Jahr anwenden könnten.“

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