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Die Hochheimerin Christina Weinhold (Mitte) wird bedrängt.

Ganz knapp an einer Medaille vorbei

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Bei den diesjährigen deutschen Ü40-Basketball-Meisterschaften gab die SG Hochheim/Langen nicht nur als Gastgeber ein positives Bild ab.

Die Mannschaft von Karsten Schnebel und Stefan Lehr überzeugte in der Damen-Konkurrenz mit dem Einzug ins kleine Finale und Platz vier. „Damit haben sie um einen Platz besser abgeschnitten als im letzten Jahr“, lobte Organisator Georg Mesch die Mannschaft um Susa Eick, Dagmar Gehlhaar, Silke Heger, Daniela Köhler, Helga Lechte, Daniela Lorenz, Sonja Max, Britta Rehders, Sandra Schaaf, Wanda Schipler, Caro Stegemann, Sandy Steube, Miriam Thomann, Christina Weinhold und Petra Westedt.

Gemeinsam mit einem neunköpfigen Orga-Team sowie zahlreichen aktiven oder ehemaligen Vereinsmitgliedern, Sponsoren und der Vereinsjugend hatte Mesch ein zweitägiges Turnier auf die Beine gestellt, das sich das Lob von allen Seiten redlich verdiente. Aufgaben wie Kampfgericht, Salat- und Kuchentheke, Grill oder Auf- und Abbau gehörten ebenso dazu, wie das Engagement von DJ Alex, der nach dem Sport für gute Stimmung sorgte. All das bot einen angemessenen Rahmen für das Deutsche Meisterschaftsturnier der Ü40-Basketballerinnen und Basketballer. Gerne hätten auch die Spielerinnen aus Hochheim und Langen den großen Einsatz des Vereins mit einer Medaille garniert. Vor allem Favorit und Seriensieger BG Köln war aber eine Nummer zu groß für die Gastgeberinnen. Nach dem gelungenen Auftakt gegen die Spielgemeinschaft aus Rott, Neuburg und Wasserburg aus Bayern – 32:17 (16:8) – trafen die Gastgeberinnen auf das Team aus der Domstadt. Während der Vorjahres- und auch der neue Sieger im ersten Spiel gegen Kiel noch Schwächen gezeigt hatte, legte Köln diese gegen Hochheim/Langen ab und traf fast nach Belieben. Umgekehrt hatte die Heimmannschaft das Wurfglück nicht auf ihrer Seite, so dass der Endstand von 24:60 aus SG-Sicht in Ordnung ging. Nach einer ausgedehnten Party am Samstagabend ging es für das Team der Trainer Schnebel und Lehr sonntags schon um 9 Uhr weiter. Gegen den FT Vorwärts Kiel als weitest gereistes Damen-Team musste ein Sieg her, um die Medaillenhoffnungen aufrecht zu erhalten. Schon zur Halbzeit hatten die Gastgeber die Partie zu ihren Gunsten entschieden. Das 23:3 sprach klar für Hochheim/Langen. Der 41:10-Endstand brachte genügend Selbstvertrauen für das Spiel um Platz drei gegen die Spielgemeinschaft von Bayern München.

Angefeuert von zahlreichen, engagierten Zuschauern verlief das erste Viertel noch ausgeglichen. Dann zeigten die Gäste aus Süddeutschland aber immer öfter ihre Stärken und gingen am Ende mit 40:30 als verdienter Sieger vom Platz.

Die Hausherrinnen und Organisator Georg Mesch freuten sich aber über den großen Zuspruch. Alle acht Damen- und auch die acht Herrenteams fühlten sich im Main-Taunus-Kreis sichtlich wohl und taten kund.

Sportlich überzeugte im weiblichen Feld die BG Köln, um die vielfache deutsche Nationalspielerin Heike Peters. Im Finale gegen die BG Hamburg-West gab es einen 46:28-Sieg. Bei den Herren triumphierte mit der DBV Charlottenburg ebenfalls ein Seriensieger. Das Team der Ex-Nationalspieler Drazan Tomic und Niklas Lütcke war im Endspiel zu stark für die TG Tigers Wiesloch – 60:29. Aber auch Veranstalter SG Hochheim/Langen legte die Messlatte für alle zukünftigen Ausrichter hoch.

(awo)

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