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Lufthoheit: Eintrachtlerin Inga Jöst setzt sich im Kopfballduell durch, Sindelfingens Julia Hofmann bleibt da nur die Zuschauerrolle.

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Eintracht zeigt ihr anderes Gesicht und fertigt Sindelfingen mit 7:1 ab

Nach der Niederlage beim Abstiegskandidaten in Hegau wollten die Eintrachtlerinnen einiges wiedergutmachen – und das gelang ihnen auch in überzeugender Manier.

Gegen das Schlusslicht der Regionalliga Süd war zwar ein Erfolg eingeplant, ein Kantersieg muss aber auch erst einmal herausgeschossen werden. Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt ließen jedenfalls keine Unklarheiten aufkommen und fertigten den VfL Sindelfingen mit 7:1 (4:0) ab.

Die Eintracht ging gegen den Tabellenletzten offensiv zu Werke und bot mit Annika Leber und Lise Munk gleich zwei Angreiferinnen auf. Und das sollte sich auszahlen. Nach nur sechs Minuten hatte Leber bereits einen Eckball von Kaho Fushiki zur Führung eingeköpft (6.). Die Abwehr der Gäste war nun sichtbar verunsichert und kassierte prompt auch noch das 2:0 durch Vanessa Klich, die ebenfalls per Kopf traf (9.).

Im weiteren Verlauf blieb die Eintracht die klar dominierende Mannschaft, wobei die Frankfurterinnen trotz aller Überlegenheit oft zu langsam und kompliziert agierten. Sindelfingen schaffte es dennoch kaum einmal die eigene Hälfte zu verlassen. Entsprechend setzte sich das Frankfurter Angriffsspiel fort: Nachdem Klich einen abgewehrten Torschuss von Leber zum 3:0 genutzt hatte (23.), scheiterte Stefanie Klug an der Latte und Munk verzog ihren Schuss. Als die ehemalige dänische Nationalspielerin schließlich im Strafraum nur mit einem Foul zu stoppen war, sorgte Klug per Foulelfmeter für das 4:0 (41.).

Nahtlos angeknüpft

Die zweite Hälfte begann für die Gastgeberinnen ähnlich gut wie die erste: Freistoß Fushiki, Verlängerung Munk, Tor Leber (49.). Am Spielgeschehen änderte sich nichts, die Gäste kamen weiterhin zu keiner nennenswerten Torgelegenheit. Munk vollendete schließlich eine gelungene Frankfurter Kombination zum 6:0 (64.), ehe Sindelfingens Torfrau Besarta Leci einen Schuss von Nina Neumann gerade noch mit einer Fußabwehr entschärfen konnte.

Zehn Minuten später war die Sindelfingerin allerdings wieder machtlos, als Neumann die Vorlage von Lisa Mundt zum 7:0 nutzte (77.). Beinahe im Gegenzug gelang Phoebe Vilsmaier dann doch noch der Ehrentreffer der Gäste (79.). Eintracht-Trainer Christian Yarussi zeigte sich zufrieden: „Es hat mir gefallen, wie wir die Tore herausgespielt haben, mit guten und schnellen Kombinationen.“

(sus)

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