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Resolute Zweikampfführung: Die Wetzlarerin Hannah Wünsche (rechts) versucht sich die Frankfurterin Fabienne Walaschewski vom Lein zu halten.

Frauenfußball

Gegen einen gestandenen Gegner wie Hessen Wetzlar tut sich die U20 des FFC schwer

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Es bleibt bei einem Sieg für die Zweite Mannschaft des FFC: Im Heimspiel gegen Wetzlar trafen nur die Gäste.

Das 0:1 gegen den FSV Hessen Wetzlar bestätigte, dass sich die U20 des 1. FFC Frankfurt gegen gestandene Frauenfußball-Teams schwertut. Viermal traten die jungen Frankfurterinnen in der Zweiten Bundesliga in dieser Saison gegen Mannschaften dieses Kalibers an – ihre ganze Ausbeute war bei 1:6 Treffern ein Punkt für das 1:1 gegen den noch sieglosen Erstliga-Absteiger USV Jena.

Gegen die Mittelhessinnen, gegen die sich die Erste Mannschaft des FFC vor vier Wochen im DFB-Pokal nur mit 1:0 behaupten konnte, war Kampf Trumpf. Die Gäste waren dabei aber die offensivere Mannschaft. Der FFC stand hinten gut, im Spiel nach vorne ging von den Gastgeberinnen aber kaum Gefahr aus. „Wir haben nicht immer gezeigt, was wir eigentlich können“, ärgerte sich Cheftrainerin Kim Kulig, die zu wenige Torchancen, fehlenden Mut in der Offensive und mangelnde Durchschlagskraft kritisierte.

Das Tor des Tages fiel kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichterin Naemi Breier (Irsch). Eine Flanke von der rechten Außenbahn konnte die frühere Junioren-Nationalspielerin Kathrin Schermuly zur verdienten Führung verwerten. „Defensiv sind wir manchmal halt noch zu anfällig“, erklärte Kulig. „Aber wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken. Die Mannschaft ist noch sehr jung, sie wird auch aus dieser Niederlage lernen.“

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und erarbeiteten sich auch einige Chancen. Die beste vergab die eingewechselte Chiara Marie Hahn, als sie in einer Eins-gegen-Eins-Situation an FSV-Torfrau Janina Beffart scheiterte (74.). Die letzten Minuten musste der FFC dann mit einer Akteurin weniger absolvieren, da die von Krämpfen geplagte Defensivspielerin Aline Czaplicki nicht mehr weitermachen konnte und die Gastgeber schon dreimal gewechselt hatten.

Die nächste Aufgabe wird noch schwieriger für die FFC-Talente: Am kommenden Sonntag gastieren die Frankfurterinnen beim Tabellenführer 1. FC Saarbrücken.

FFC II: Lee – Schulze-Solano, Steck, Engel, Walaschewski – Czaplicki – van Drigalski, Krawcyk (80. Artin), Scharly, Marcellino (51. Hahn) – Berg (65. Biermann).

(löf )

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