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Gegen Gotha den nächsten Heimsieg schaffen

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Von: Volker Hofbur

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Voll den Fokus auf den Ball gelegt: Florian Bonadt möchte mit der TuS Kriftel den nächsten Heimsieg holen. FOTO: marcel lorenz
Voll den Fokus auf den Ball gelegt: Florian Bonadt möchte mit der TuS Kriftel den nächsten Heimsieg holen. © Marcel Lorenz

Mittelblocker Florian Bonadt sieht Chancen gegen den favorisierten Gegner

Kriftel -Das spielfreie Wochenende hat den Krifteler Zweitliga-Volleyballern gut getan. Dennoch denkt Mittelblocker Florian Bonadt immer noch an das letzte Punktspiel seiner Krifteler in der 2. Bundesliga Süd beim SV Schwaig zurück, das seine Mannschaft mit 0:3 verloren hatte.

"Wenn man mal den ersten Satz ausklammert, haben wir zwei gute Sätze gespielt, aber unsere Möglichkeiten nicht genutzt", resümiert Bonadt, der zu den erfahrenen Kräften in der Mannschaft zählt. Ihm fehlte in diesem Spiel der Killerinstinkt, die entscheidenden Punkte zu machen. Sein Trainer Tim Schön, der in dieser Woche auf Klassenfahrt ist, zum Spiel aber wieder da sein wird, meinte nach der Partie, dass seine Mannschaft mit dieser Leistung gegen viele Mannschaften gewonnen hätte. Dennoch stellt Bonadt fest, dass die Krifteler mit dieser Niederlage den Anschluss an das obere Drittel erst mal verloren hat und im oberen Mittelfeld steht.

Florian Bonadt war zu Beginn der Rückrunde ausgefallen, hatte sich in der zweiten Januar-Woche mit dem Coronavirus infiziert. "Ich hatte mäßige Symptome, war müde und abgeschlagen. Irgendwie war alles anstrengend", erinnert sich der Krifteler, "auch nachdem ich wieder frei war, habe ich eine Woche nicht trainiert und mich dann durchchecken lassen. Erst als meine Ärztin mir grünes Licht gegeben hat, habe ich langsam wieder mit dem Training begonnen". Abgesehen von Konzentrationsstörungen, die anfangs auftraten, ging es dem Mittelblocker gut. Florian Bonadt rät jedem, so vorzugehen, um keine Nachwirkungen zu riskieren.

Am Samstag (20 Uhr, Weingartenhalle) erwarten die Krifteler den VC Gotha, der für Bonadt überraschend nur einen Platz und zwei Punkte vor den Kriftelern steht. "Gotha hatte sich vor der Saison mit zwei ehemaligen Bundesliga-Spielern verstärkt und war für mich von seinem Spielerpotenzial her Titelfavorit", erläutert Bonadt. Gotha beschreibt er als eine sehr große Mannschaft. Es ist möglich, dass sie auf allen Positionen mit Spielern mit zwei Metern besetzt sind. "Sie schlagen gut auf, sind Block- und Angriffs-stark. Ihr Problem war, dass sie zu Saisonbeginn eine zusammengewürfelte Mannschaft war, die sich erst einmal finden musste. Und dafür haben sie Zeit gebraucht und stehen direkt vor uns anstatt an der Spitze", beschreibt Bonadt die Entwicklung beim Gegner. Daher sind die Krifteler gefordert, gegen diesen körperlich präsenten Gegner vor allem gut aufzuschlagen und annehmen.

In der Hinrunde kassierten die Krifteler mit nur acht Spielern, darunter zwei aus der Zweiten Mannschaft, eine unglückliche 1:3-Niederlage. "Das war ein ganz knappes Spiel", blickt Bonadt auf die Partie zurück, die sein Team nicht zum Punktgewinn nutzen konnte. In dieser Liga, in der abgesehen von Tabellenführer Karlsruhe und dem Letzten Grafing jeder jeden schlagen kann, setzt Bonadt auf den Heimvorteil: "Unser Anspruch muss es sein, gegen diesen Gegner zu gewinnen." Nun möchte er am Samstag Taten folgen lassen. vho

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