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Durchsetzungsvermögen ist bei Nicole Späth und ihren Teamkolleginnen der HSG Goldstein/Schwanheim gefragt, wenn ein Erfolg gegen den Tabellenzweiten gelingen soll.

Handball

Gegen den Zweiten befreit aufspielen

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Keinen Druck verspüren die Spielerinnen der HSG Goldstein/Schwanheim, die der FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel allerdings um so mehr.

Befreit kann die HSG Goldstein/Schwanheim am heutigen Samstag vor eigenem Publikum in der Landesliga Mitte gegen den Tabellenzweiten FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II aufspielen. Die Frankfurter Handballerinnen haben mit dem Abstieg ohnehin nichts zu tun, Aufstiegsambitionen gibt es momentan aber auch nicht. Und die Krankenliste des Fünftplatzierten hat sich gelichtet, so dass HSG-Coach Jens Wagner heute aus den Vollen schöpfen kann. „Meine Mädels sind gut drauf und wir freuen uns auf ein temporeiches Spiel. Jedoch weiß man bei der Drittliga-Reserve nie, wer alles auflaufen wird, da auch die Erste Mannschaft und die A-Jugend der FSG an diesem Wochenende im Einsatz sind“, erläutert Wagner. Los geht es in der Halle der Goldsteiner Carl-von-Weinberg-Schule um 17 Uhr.

Um die FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel ist es nach wie vor nicht gut bestellt. Zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle zwangen den stark abstiegsbedrohten Tabellenachten, dem wegen fehlender Schiedsrichter noch zwei Punkte abgezogen werden, zuletzt zur Absage der Partie gegen die HSG Kleenheim II. Nun kehrt zumindest Nachwuchskeeperin Lara Barth wieder ins Aufgebot zurück. Dafür fehlt weiterhin Torfrau Elena Fuchs, und bei der wurfstarken Siv-Inga Ochmann wurde mittlerweile ein Kreuzbandriss diagnostiziert.

Zu Gast ist die FSG am Sonntag um 18 Uhr bei der HSG Lumdatal. Gegen die Mittelhessinnen gelang ihnen in der Vorrunde ein deutlicher 31:18-Überraschungserfolg. „Die Spielweise des Gegners liegt uns. Und wir müssen auf Grund unserer Punktabzüge zum Saisonende unbedingt gewinnen“, betont FSG-Spielerin Tina Beckmann.

(vk)

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