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Seine Tore braucht der TuS Dietkirchen im besten Fall schon gegen Türk Gücü Friedberg: Maximilian Zuckrigl (hinten).

Fußball-Hessenliga

Gelingt dem TuS Dietkirchen der "Turnaround"?

Der TuS Dietkirchen ist am Samstag, 14.30 Uhr, im Fußball-Hessenliga-Heimspiel gegen Türk Gücü Friedberg gefordert.

Die späte 2:3-Niederlage der Dietkircher letzte Woche beim Tabellenzweiten, Eintracht Stadtallendorf, tut Trainer Thorsten Wörsdörfer auch in der Nachbetrachtung noch weh. Einige positive, auch Mut machende Aspekte, hat er aber festgestellt: „Vieles hat die Mannschaft richtig gemacht. Einsatz, Wille und Leidenschaft waren genauso vorhanden, wie wir es Woche für Woche brauchen, um in dieser Spielklasse zu bestehen. Wir haben die wichtigen Szenen analysiert und erkannt, was wir weiter verbessern müssen.“ Nach nunmehr vier Pleiten in Folge wird die Luft im Abstiegskampf doch merklich dünner. Die Verantwortlichen des Tabellen-Zwölften bewahren richtigerweise Ruhe, wissen aber auch, dass die letzten vier Spiele in diesem Jahr von sehr großer Bedeutung sind.

Das Positive: Gleich drei der vier Partien finden auf dem Reckenforst statt. „Wir wollen den Heimvorteil mit der gewohnt tollen Unterstützung nutzen. Gerade jetzt braucht diese junge Mannschaft den 12. Mann. Unser tolles Publikum spürt das und hat letzte Woche gesehen, auf welche Großkaliber wir in dieser Klasse treffen“, sagt „Wörsi“. Das anstehende Heimspiel gegen Türk Gücü Friedberg sollte im Normalfall ein Treiben auf Augenhöhe sein. Die Friedberger weisen als Zehnter des Klassements nur drei Zähler mehr als die Schwarz-Roten auf. Bei der 1:4-Niederlage aus dem Hinspiel war – zumindest gefühlt – mehr drin gewesen. Thorsten Wörsdörfer über den Widersacher: „Sie haben neben Shelby Printemps noch einige andere Top-Spieler, die sehr torgefährlich sind. Diese gilt es, auszuschalten. Zudem sollten wir versuchen, unsere Chancen effektiver zu nutzen.“ Auf die Frage, ob die 90 Minuten gegen Türk Gücü die bisher wichtigsten der Saison sind, sagt der Coach: „Wir haben 50 Prozent der notwendigen Punkte erreicht, aber auch noch einiges an Lernstoff für die Hessenliga aufzuarbeiten. In den verbleibenden Spielen bis zur Winterpause wird sich zeigen, ob im ,Blauen Brief’ steht: ,Die Versetzung ins neue Jahr ist leicht, stark oder sehr stark gefährdet’. Wir brauchen noch sieben Siege, und einer davon am Samstag würde dem Kopf und dem Punktekonto gut tun.“

Der TuS muss den Ausfall von Patrick Kuczok (Gelb-Rote Karte) kompensieren. Nach Aussage von Thorsten Wörsdörfer sind Jonathan Mink und Marco Müller wieder Alternativen für die Startelf, zumal zwei Akteure noch auf der Kippe stehen. Und gewohnt kämpferisch: „Alle im Kader müssen brennen, damit wir den Bock umstoßen.“

jah

Freitag:

KSV Baunatal - FV Bad Vilbel

20.00

Samstag:

Hessen Kassel - SC Waldgirmes

14.00

TuS Dietkirchen - Türk Gü. Friedberg

14.30

Viktoria Griesheim - Rot-Weiß Walldorf

14.30

FC Hanau 93 - Hessen Dreieich

14.30

Sonntag:

FSV Fernwald - Eintr. Stadtallendorf

14.45

SV Steinbach - SV Neuhof

14.45

VfB Ginsheim - SGB Fulda-Lehnerz

14.45

FC Eddersheim - SV RW Hadamar

15.30

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