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?Roll, Kugel, roll?, scheint Stefanie Lerner (KSC Mörfelden) dem runden Spielobjekt nachzurufen. Gegen den Meister reichte es nicht.

Kegeln

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Da konnten sich die Damen und Herren die Hände reichen. Der 2. Spieltag bescherte den beiden Bundesliga-Vertretungen gegen Plankstadt eine Niederlage.

Nach ihrem starken Saisonauftakt mit einem seltenen 6000er-Ergebnis gegen die SG Sandhausen haben den Bundesliga-Keglern von Olympia Mörfelden nun bei FH Plankstadt 80 Holz zum zweiten Saisonsieg gefehlt. Aus Baden-Württemberg mussten sie die Heimfahrt mit einer 5882:5961-Niederlage antreten.

„Dass es nicht leicht werden würde, war klar“, meinte Trainerin Erika Weichwald. So verlor Sascha Wetzel trotz sehr ordentlicher 988 LP sage und schreibe 102 Holz an den besten Plankstädter, Andreas Tippl (1090), der einen Sahnetag erwischte.

Während der junge Christian Vonhof bei seinem Bundesliga-Debüt Nerven zeigte (895), konnte Neuzugang Christian Schneider mit einem Tausender (1016) 61 Zähler gutmachen. Dennoch zeigte das Zählwerk zur Halbzeit 151 Kegel Rückstand für Mörfelden an. Eine hohe Hypothek.

Dieter Nielsen sorgte zwischenzeitlich für Hoffnung. „Er harmonierte sehr gut mit den schönen Bahnen und konnte seinen Gegnern Lorenz/Koch mit hervorragenden 1035 Holz 145 abnehmen“, freute sich Erika Weichwald. Doch Sven Völkl und Robert Näge gingen durch Erkältungen schwer angeschlagen ins Rennen und hatten ihren starken Gegnern nichts entgegenzusetzen. Während Völkl mit 1009 immerhin die Tausender-Marke knackte – wobei Thomas Hörner bei Plankstadt (1051) deutlich besser war – blieb Nägel schon bei 939 LP hängen.

So hoffen die Olympia-Kegler nun am Samstag (12.30 Uhr) auf eine bessere Verfassung, um gegen den noch ungeschlagenen Tabellendritten KSV Kuhardt den zweiten Saisonsieg zu landen.

Keine Chance gegen den Deutschen Meister SG BW/GH Plankstadt: Mit 2590:2704 mussten die Bundesliga-Keglerinnen des KSC Mörfelden die Segel streichen und konnten ihrem Auftaktsieg keinen weiteren hinzufügen.

Durch einen Bahndefekt wurde von Beginn an nur über vier Bahnen gespielt. Trainer Jürgen Suckow schickte zunächst Jennifer Blickle (433) und Stefanie Lerner (447) ins Rennen, die sich beide sichtlich schwer taten. Der Rückstand von 27 Kegeln sollte sich in der Mitte auf 85 erhöhen. Steigerte sich Kristin Koch hier nach einer schwachen ersten Bahn noch auf 439, hatte Sabrina Jäger mit mageren 399 Kegeln einen gebrauchten Tag.

In der Schlussachse blieb die Anzeige bei Christina Williamson bereits bei 423 LP stehen. Samantha Weichwald ließ zwar nach einer starken ersten Bahn nach, erreichte aber mit 449 Holz noch den Tagesbestwert der Gastgeberinnen.

Nun heißt es für die KSC-Frauen, die Niederlage schnell abzuhaken und sich auf das nächste Spiel am Sonntag (14.00) bei Germania Karlsruhe zu konzentrieren.

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