Kriftel/Wiesbaden - Seit Anfang Februar hat Detlef Glenz, Bundestrainer der deutschen Schnellfeuerpistolenschützen, die Möglichkeit, Lehrgänge im neuen Bundesstützpunkt Wiesbaden/Frankfurt in Klarenthal zu absolvieren. "Dort haben wir sehr gute Trainingsmöglichkeiten", freut sich der Krifteler, "wir machen alle einen Corona-Test bei der Anreise im Zentrum in Schierstein, können hier im Hotel bleiben und werden hier auch verpflegt. Wir sind hier in einer Blase, denn wir haben hier alles unter einem Dach". Glenz selbst ist der Einzige, der nach Kriftel nach Hause fährt: "Zu Hause habe ich nur den Kontakt zu meiner Frau. Daher ist das zu machen."
+
Kriftel/Wiesbaden - Seit Anfang Februar hat Detlef Glenz, Bundestrainer der deutschen Schnellfeuerpistolenschützen, die Möglichkeit, Lehrgänge im neuen Bundesstützpunkt Wiesbaden/Frankfurt in Klarenthal zu absolvieren. "Dort haben wir sehr gute Trainingsmöglichkeiten", freut sich der Krifteler, "wir machen alle einen Corona-Test bei der Anreise im Zentrum in Schierstein, können hier im Hotel bleiben und werden hier auch verpflegt. Wir sind hier in einer Blase, denn wir haben hier alles unter einem Dach". Glenz selbst ist der Einzige, der nach Kriftel nach Hause fährt: "Zu Hause habe ich nur den Kontakt zu meiner Frau. Daher ist das zu machen."

Sportschützen

Glenz lobt optimale Bedingungen

  • Volker Hofbur
    vonVolker Hofbur
    schließen

Der Krifteler Bundestrainer ist nun oft in Wiesbaden tätig

Kriftel/Wiesbaden -Seit Anfang Februar hat Detlef Glenz, Bundestrainer der deutschen Schnellfeuerpistolenschützen, die Möglichkeit, Lehrgänge im neuen Bundesstützpunkt Wiesbaden/Frankfurt in Klarenthal zu absolvieren. "Dort haben wir sehr gute Trainingsmöglichkeiten", freut sich der Krifteler, "wir machen alle einen Corona-Test bei der Anreise im Zentrum in Schierstein, können hier im Hotel bleiben und werden hier auch verpflegt. Wir sind hier in einer Blase, denn wir haben hier alles unter einem Dach". Glenz selbst ist der Einzige, der nach Kriftel nach Hause fährt: "Zu Hause habe ich nur den Kontakt zu meiner Frau. Daher ist das zu machen."

Der Bau des Stützpunktes zog sich länger hin als erwartet. Doch Glenz findet hier beste Voraussetzungen: "Wir nutzen den Stand sechs Mal pro Woche. Die Stände werden sehr intensiv genutzt, hier haben wir auch mehr Möglichkeiten als in Kriftel." So stehen den Schützen neben den Ständen komplexe sportartspezifische Leistungsdiagnostik und trainingswissenschaftliche Betreuung zur Verfügung. Dazu gibt es Möglichkeite für Lehrgänge und Schulungsmaßnahmen. Dort gibt es auch nationale und internationale Bildungsmaßnahmen für Trainer. Weiterhin sind Räumlichkeiten für Physiotherapie und Psychologie sowie ein Fitnessraum vorhanden. 32 Doppelzimmer, die auch als Einzelzimmer genutzt werden können, stehen den Athleten zur Verfügung. "Die Sportler haben Wlan auf den Zimmern, das ist für sie das Wichtigste", meine Glenz süffisant.

Sein Ziel ist es, Lehrgänge so gut wie es geht durchzuziehen: "Seit August 2019 hat es keine Wettkämpfe mehr gegeben. Die Männer schaffen das, aber die Junioren haben erhebliche Ausfälle. Im Jugend- und Schülerbereich werden wir auf jeden Fall Defizite zu spüren bekommen. Hier können wir aber trainieren, tragen alle Masken und halten uns an alle Hygieneregeln." Dabei kann aus 10, 25 oder 50 Meter Entfernung geschossen werden. "Wir benutzen jede freie Lücke, die sich ergibt, und sind praktisch ständig da. Zudem haben wir hier konstante Temperaturen, schießen hier in der Halle. Ab Mai gehen wir auch wieder nach Suhl, wo wir im Freien schießen. Bei den Schnellfeuerpistolenschützen schießen wir oft im Freien und müssen auch den Wind mit einbeziehen. Hier sind wir aber sehr zufrieden", freut sich Glenz, "wir haben gelechzt danach, solche Möglichkeiten zu haben". Seit Oktober hat er mit seinen Schnellfeuerpistolenschützen gemeinsam geschossen. "Die Wände und Tapeten hier sind inzwischen trocken, es sind schöne Bedingungen", erklärt Glenz.

Es wird kein normales Olympia

Am übernächsten Wochenende wird die erste Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio und Europameisterschaften geschossen. "Das machen wir intern und nicht bei einem Wettkampf in Polen, der zwar stattfindet, aber wir wollen nichts riskieren", erklärt Glenz, "die ersten Zwei fahren zu Olympia, der Dritte darf zudem mit zu den Europameisterschaften. Laut Glenz werden Aaron Sauter, der für Ludwigsburg schießt, und die beiden für Kriftel aktiven Christian Reitz und Oliver Geis um die Plätze schießen. Weitere Prognosen für die Saison mag Glenz noch nicht geben. Der Weltcup in Südkorea fällt aus, weitere Wettkämpfe betrachtet Glenz eher kritisch. Wahrscheinlich wird in Suhl auch die zweite Qualifikation intern geschossen. Zu Olympia hat Glenz seine eigene Meinung: "Was mit Olympia wird, wissen wir nicht. Wenn es stattfinden sollte, wird es kein normales Olympia. Du reist fünf Tage vorher an und fährst einen Tag später wieder. Du bekommst keine Eröffnungs- und keine Schlussfeier mit." Volker Hofbur

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare