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Goldstein tut sich im Derby schwer

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Von: Volker Hofbur

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Die Goldsteinerin Kristina Lubina (Mitte) kommt frei zum Abschluss, die Sindlingerinnen Jana Pickel (links) und Jennifer Walter können nicht mehr eingreifen. FOTO: marcel lorenz
Die Goldsteinerin Kristina Lubina (Mitte) kommt frei zum Abschluss, die Sindlingerinnen Jana Pickel (links) und Jennifer Walter können nicht mehr eingreifen. © Marcel Lorenz

Eddersheim II klettert an die Tabellenspitze

Main-Taunus -Die Handballerinnen der TSG Eddersheim II haben das Spitzenspiel in der Gruppe 2 der Landesliga Mitte gewonnen. Sie setzten sich gegen den bisherigen Tabellenführer TSG Oberursel II mit 33:28 (18:13) durch und kletterten an die Spitze. Mühe hatte die HSG Goldstein/Schwanheim, um sich bei der HSG Sindlingen/Zeilsheim mit 20:17 (12:9) durchzusetzen.

TSG Eddersheim II - TSG Oberursel II 33:28 (18:13). Die Gastgeber feierten den sechsten Sieg in Folge und gewannen zudem auch den direkten Vergleich gegen Oberursel II. "Das ist eine starke Mannschaft mit Drittliga-Erfahrung, doch fehlt ihnen die Breite im Kader", erklärte der Eddersheimer Trainer Daniel Mosbacher. So setzte sich seine Mannschaft ab der 20. Minute mit einem 7:0-Lauf auf 16:9 ab (25.), nachdem sie bis dahin oft an der starken Gäste-Torhüterin gescheitert war. Auch nach der Pause behaupteten die Eddersheimerinnen dank einer starken Leistung ihren Vorsprung, näher als auf drei Tore kamen die Gäste nicht mehr heran.

Eddersheim II: Alessa Thiel, Lena Kuptschitsch; Jasmin Rühl 9/9, Leonie Kaufmann 6, Lisa Walter, Lea Ullrich, Annika Breitenfelder je 4, Rabea Grünewald 3, Sarah Bauer 2, Sina Gottfried 1, Judith Büttner, Stella Günther, Nicole Walter, Janina Braun.

HSG Sindlingen/Zeilsheim - HSG Goldstein/Schwanheim 17:20 (9:12). Die Gastgeber wollten verlegen, weil Trainer Stefan Bocklet als Kontaktperson in Quarantäne ist und sie gerade noch acht Feldspielerinnen hatten. Das scheiterte, weil man keinen Ausweich-Termin fand. "Wir sind super ins Spiel gekommen", erklärte die Sindlinger Rückraumspielerin Jennifer Walter angesichts einer 6:2-Führung (10.), "dann haben wir gewechselt und in der kommenden Viertelstunde nur ein Tor geworfen". Nach der Pause drehte Sindlingen/Zeilsheim noch einmal auf und kassierte in 17 Minuten nur drei Gegentore. "Am Ende haben wir nicht mehr getroffen", so Walter. Ihr Team erhielt Lob vom Goldsteiner Trainer Jens Wagner: "Die Sindlingerinnen haben das gut gemacht. Wir wussten, dass es nicht einfach wird, und haben uns nach der Pause ganz schwer getan, weil wir nicht die Lösungen gefunden haben." Sein Team kam schwer ins Spiel, leistete sich zu Beginn viele technische Fehler. "Wir haben dann schnell ausgeglichen und sind mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause gegangen. Dann hat Sindlingen noch einmal Luft gehabt", beschrieb Wagner den Spielverlauf bis zum 17:17 (52.). "Wir können froh sein, dass wir gewonnen haben", so Wagner.

Sindlingen/Zeilsheim: Sandra Röhr, Sarah Zimmermann; Jennifer Walter 7/4, Jenny Bocklet 3, Carolin Weihe, Lea Holetzzeck je 2, Luisa Schultheiß, Jana Pickel, Rahel Kutscher je 1, Nina Cantarero Diaz. Goldstein/Schwanheim: Eva Michalski, Katja Tortola; Kristina Lubina 5/5, Tatiana Vrocharidou, Naomy Winter je 3, Melda Portakal, Katja Bulic, Julia Röhring je 2, Lea Frantzke, Rebecca Rauschenberg, Dana Wollmann je 1, Julia Sitzius, Kristina Weber, Maren Zimmer. vho

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