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Melda Portakal traf fünf Mal für Goldstein/Schwanheim beim Remis gegen Griedel.

Handball

Goldsteins Coach ist nach dem Remis gegen Griedel nicht zufrieden

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Während die HSG Goldstein/Schwanheim den Punktverlust zumindest mit Blick auf die Tabellen verkraften konnte, wird es für die FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel im Kampf um den Klassenerhalt immer enger.

Auf Schützenhilfe hofften die Handballerinnen der FSG Bergen-Enkheim am 17. Spieltag der Landesliga Mitte vergeblich. Im Abstiegskampf bleibt es somit weiter spannend. Die FSG unterlag zu Hause dem Tabellenzweiten TSG Eddersheim II mit 17:25. Unterdessen verbuchte der bisherige Drittletzte TSV Griedel überraschend einen Punkt bei der HSG Goldstein/Schwanheim und schob sich vor Bergen-Enkheim. Dazu waren auch die Mitkonkurrenten TV Idstein (34:21 beim Vorletzten Hüttenberg II) und HSG Kleenheim II (ein Punkt gegen den Dritten Ober-Eschbach) erfolgreich.

HSG Goldstein/Schwanheim – TSV Griedel 24:24 (13:12). – „Wir haben den Sieg verschenkt“, ärgerte sich HSG-Trainer Jens Wagner. Von Beginn an kam seine Mannschaft nicht in Gang. Im Angriff spielte sie zu langsam und in der Abwehr viel zu harmlos. Die Gäste aus Butzbach kämpften hingegen verbissen. „Wir haben die letzten zehn Prozent Kampfgeist nicht gezeigt“, kritisierte Wagner weiter. Immer wieder schlichen sich technische Fehler bei den Frankfurterinnen ein, so dass Griedel auf Tuchfühlung blieb. In der 56. Minute setze sich Goldstein zwar mit zwei Toren (24:22) ab, konnte diese Führung aber nicht über die Zeit retten. Für Goldstein/Schwanheim trafen: Portakal (5/4), Bulic (4), Sauer (3/1), Wittchen (3), Schmidt, N. Sitzius (je 2), J. Sitzius, Beuth, Lubina, Vilasante Saez und Kasartzoglou.

FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel – TSG Eddersheim II 17:25 (7:11). – Die Schwachstelle bei den Gastgebern in dieser Begegnung lag im Angriff. Mit den verletzten Janine Krämer und Tina Beckmann, die vermutlich für drei Wochen ausfallen, fehlten zwei starke Werferinnen. „Wir haben aber auch oftmals zu früh abgeschlossen“, bemängelte die zuschauende Tina Beckmann. Bereits der erste Abschnitt wurde von Eddersheim dominiert. Direkt nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste ihren Vorsprung auf zehn Tore in der 44. Minute entscheidend auf 20:10 aus. „Unsere Mannschaft hat dennoch eine couragierte Leistung geboten. Schließlich haben einige Spielerinnen auf Positionen gespielt, auf denen sie sonst eher selten eingesetzt werden“, berichtete Beckmann. Für Bergen-Enkheim/Bad Vilbel trafen: S. Beckmann (4/1), Wolf, Nass (je3), Rother, Kessler, Geyer (je 2) und Voßberg.

(vk)

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