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malEr tat dem Goldsteiner Team gut: Der reaktivierte Oliver Lange (Mitte) sucht den Abschluss gegen den Oberurseler Aldin Hadziabdic.

Landesliga

Goldstein/Schwanheim darf jubeln

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Im fünften Spiel gab es den ersten Sieg für die Landesliga-Handballer der HSG Goldstein/Schwanheim. Das brisante Kellerduell gegen die TSG Oberursel entschieden die Aufsteiger mit 24:22 (14:10) für sich.

Die TSG Eppstein reiste ohne Druck zum TV Breckenheim und unterlag – 24:33.

HSG Goldstein/Schwanheim – TSG Oberursel 24:22 (14:10). „Nach dem unglücklich verlorenen Derby gegen Eppstein war die Anspannung groß“, gab Abdel Bel Hassani nach dem Befreiungsschlag zu. Der Trainer des Aufsteigers erklärte, dass die „stibitzten Punkte“ aus dem Eppstein-Spiel abgehakt, der Druck vor dem Heimspiel gegen die krisengebeutelten Oberurseler aber spürbar war: „Wenn wir in der Klasse bleiben wollen, müssen wir unsere Heimspiele gewinnen. Das ist wichtig.“ Und so legten die Hausherren los wie die Feuerwehr. Mit dem lange Zeit knieverletzten Patrick Tran und dem reaktivierten Oliver Lange im zentralen Rückraum erspielte sich die HSG nach zehn Minuten einen 5:2-Vorsprung. In der 19. Minute stand es schon 10:4. „Zu Beginn war Oberursel sehr nervös. Dann haben wir angefangen, Nerven zu zeigen“, erklärte Bel Hassani. Nach dem 14:10-Pausenstand nahmen die Oberurseler Marco Maier in Manndeckung. Die sich bietenden Freiräume auf den Außen konnten aber in Abwesenheit von Adrian Schwer nicht genutzt werden. „Da haben wir oft zu überhastet abgeschlossen und uns selbst das Selbstvertrauen geraubt“, meinte der Trainer. Als es in der Schlussphase 18:18 stand, mussten die Gastgeber um sicher geglaubte Punkte bangen. „Gut, dass Christoph Stade im Tor ein paar überragende Dinger und Siebenmeter gehalten hat.“ So konnte Goldstein/Schwanheim auf 21:18 davonziehen und den Sieg letztlich über die Bühne bringen. „Es fühlt sich gut an, zu wissen, dass wir in dieser Klasse Spiele gewinnen können“, meinte Bel Hassani. In Petterweil will Goldstein/Schwanheim ohne Druck nachlegen.

Goldstein/Schwanheim: Goertz, C. Stade; Tran 6, Kleiber, Maier je 4, Schroth 3, Seipp, N. Vrdoljak, Lange je 2, H. Stade 1, Schindler, Winter, S. Vrdoljak.

TV Breckenheim – TSG Eppstein 33:24 (18:10). Sie wussten ziemlich genau, was sie in Breckenheim erwartet. Und doch konnten es die Eppsteiner nicht verhindern. „Dass der Gegner Hochgeschwindigkeits-Handball spielen wird, war vorher klar“, meinte Jan Immel. Der Gästetrainer musste zusehen, wie sein ersatzgeschwächtes Team nach gut sieben Minuten mit 1:5 im Hintertreffen lag. Offensiv wollte nichts gelingen, und die Deckung präsentierte sich gegen die Breckenheimer Top-Shooter Treber, Manns und Mrowietz zu anfällig. Diesem Rückstand liefen die Eppsteiner von Beginn an hinterher. Die Hausherren ließen nicht locker, sondern bauten ihren Vorsprung bis zum Pausenpfiff auf 18:10 aus. Auch nach dem Seitenwechsel fanden Immels Schützlinge nicht genügend Zugriff in der Abwehr. So konnte der Rückstand nicht weiter als auf fünf Treffer zusammenschmelzen – 23:28 (52.). Am Ende waren die Hausherren neun Tore besser als die Eppsteiner. Nach der zweiten Niederlage stehen die TSG-Herren immer noch mit einer positiven Punktebilanz da und dürfen die Auswärtsschlappe als Sechster schnell abhaken, ehe sie ihren Blick auf das kommende Duell gegen TuS Holzheim richten werden.

Eppstein: T. Ladwig, Schreyer; Roos 8, Henrich 5, Laun, Müller je 3, Kroth 2, Barchanski, Kerber, Mroczek je 1, Meuer, Wagner.

(awo)

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