Die HSG Goldstein/Schwanheim muss den klaren Derbysieg teuer bezahlen

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Den 27:17 (14:9)-Heimsieg musste Spitzenreiter HSG Goldstein/Schwanheim in der Handball-Bezirksoberliga der Männer gegen die TSG Münster II teuer bezahlen.

Den 27:17 (14:9)-Heimsieg musste Spitzenreiter HSG Goldstein/Schwanheim in der Handball-Bezirksoberliga der Männer gegen die TSG Münster II teuer bezahlen. Heiko Stade verletzte sich in der ersten Halbzeit so schwer am Fuß, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Er hat sich den großen Zeh gebrochen, den Mittelfuß geprellt und wird vier Wochen ausfallen“, wusste Abdel Bel Hassani nach dem Derby-Sieg und vor dem Spitzenspiel gegen Schierstein zu berichten. Nach einem Zusammenstoß mit einem Gegenspieler landete der Münsterer so unglücklich auf Stades Fuß, dass diese schwere Verletzung zustande kam.

„Das war ein glücklicher Sieg“, so Bel Hassani. Weil mit Marius May zwischen den Pfosten, Joker Patrick Tran und Jan Kleiber nur drei Akteure Normalform erreichten, konnte der Tabellenführer froh sein, dass das Heimspiel nicht knapper verlief. „Da waren viele Unkonzentriertheiten und technische Fehler dabei“, beschrieb der Trainer die Leistung seiner Spieler.

Dabei hatte er sein Team taktisch gut eingestellt. „Wir wollten Marc Zelser nicht zum Zug kommen lassen und haben den Linksaußen deswegen in die Hände von Adrian Schwer gegeben. Der hat das gut gemacht.“ Der Fokus auf die linke Seite des Gegners ließ rechts viel Platz für Münster. „Da war es gut, dass Marius May einen Sahnetag erwischt hatte“, lobte Abdel Bel Hassani seinen Rückhalt. Über 4:1 und 8:4 kamen die Hausherren zur 14:9-Pausenführung.

Als die Gastgeber nach dem Ausfall von Heiko Stade in der zweiten Hälfte ein 5:0-Lauf hingelegt hatten, war die Partie beim Stand von 19:9 (40.) entschieden. „Dann konnten wir durchwechseln und auch den Jungs von der Bank einmal wieder Spielpraxis geben“, erklärte Bel Hassani.

Goldstein/Schwanheim: Goertz, May; Kleiber 6, Tran 5, Seipp, Schwer je 4, Schroth, Maier, Winter je 2, Stade, Landgrebe je 1, Sherlock, Vrdoljak. Münster II: Sieber, Seng; Schreiber 5, Zelser, D. Kunz je 3, Mollath, Katzer je 2, Bauer, Frank je 1, Frieman, M. Kunz.

(awo)

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