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Diese Blicke sagen alles: Alen Nukovic (Würges, Zweiter von rechts) will dem Weyerer Tim Maurice Sawall (links) an die Wäsche, wird aber von Lirim Orani (Weyer, Zweiter von links) und Hussen Harmouch (Würges, rechts) zurückgehalten.

Fußball-Gruppenliga Wiesbaden

Der grün-weiße RSV behält die Übersicht

Im Derby der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden hat sich der favorisierte RSV Weyer mit 3:1 gegen den abstiegsbedrohten RSV Würges durchgesetzt.

RSV Weyer – RSV Würges 3:1 (1:1). Beide Teams hatten eine fast hundertprozentige Chancenverwertung. Eine der wenigen Ungenutzten ließ Jermaine Pedraza liegen, als er nach neun Minuten alleine auf Hisenay zulief, den Ball aber nicht nur an ihm, sondern auch am linken Pfosten vorbeispitzelte. David Seibel brachte die Weyerer nach 13 Minuten in Front, als er eine Hereingabe aus kurzer Distanz im Tor unterbrachte. Im direkten Gegenzug war Ali-Reza Kazerooni Nutznießer eines Missverständnisses in Weyers Hintermannschaft. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Würgeser eine Reihe von Eck- und Freistößen, die aber allesamt harmlos verpufften. Timo Wind übersah nach gut einer halben Stunde beim Zwei-gegen-Eins seinen Mitspieler und blieb am einzigen Gästeverteidiger hängen. Dass die Aktion an dieser Stelle ausführlich Erwähnung findet, dokumentiert die überschaubaren Strafraumszenen im ersten Durchgang. Auch nach dem Wechsel blieb der Notizblock des Berichterstatters lange leer, bis sich in der 70. Minute Kolodziejczyk und Uran über rechts durchspielten und Erstgenannter von der Grundlinie auf den am Strafraumpunkt stehenden Zubair Ud Din passte, der den Ball schnörkellos in die Maschen drosch. Würges bemühte sich nun, Offensivaktionen zu kreieren, es blieb aber auch bei den Bemühungen. Irgendwie war immer das Bein eines Weyerers dazwischen, bevor es richtig ernst wurde. Selbiges galt auch für Angriffe der Grün-Weißen. In der Nachspielzeit machte der eingewechselte Dennis Wecker nach einem Solo den Deckel auf ein ereignisarmes Derby. rbr

Weyer: Hisenay, Uran, Orani, Sawall, Haberkorn, L. Seibel, Din, Schmidt, D. Seibel (63. Petri), Wind (73. Wecker), Kolodziejczyk – Würges: Rock, Becker, Kazerooni (84. Pickhardt), Fries, Mazlum (70. Nukovic), Erwe, Schmick (67. Reitz), Meudt, Pedraza, Böhmer, Harmouch – Tore: 1:0 David Seibel (13.), 1:1 Ali-Reza Kazerooni (15.), 2:1 Zubair Ud Din (70.), 3:1 Dennis Wecker (90.) –SR: Müller (Herborn) – Zuschauer: 160.

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