Guido Jahn und Jost Müller hinterließen Spuren

In den ersten Wochen des neuen Jahres war auf der Anlage des Villmarer Markushofes einiges los. Das hatte auch seinen guten Grund, denn es fand gleich an zwei Wochenenden ein kombinierter Dressur- und Springlehrgang unter der Leitung von FN-Richter Guido Jahn und dem renommierten Springreiter Jost Müller statt.

Nicht zuletzt die gute und vorbildliche Saisonvorbereitung gerade im Jugendbereich des Villmarer Reitvereins waren Gründe dafür, dass die beiden Reitlehrer anwesend waren. Beide verstanden es, die zahlreichen teilnehmenden Reiter und ihre Pferde auf die bevorstehenden Lernstunden vorzubereiten und jeden Teilnehmer, alle mit unterschiedlichem Leistungsstand, individuell zu fordern und ihnen neue Trainingsmöglichkeiten zu eröffnen. Mit reichlich Erfahrung und geballtem Fachwissen führten Jahn und Müller ihre Schützlinge durch den jeweiligen Lehrgang. Schon während der Aufwärmphase informierten sie sich über den momentanen Leistungsstand der Paare und jeder Teilnehmer wurde vorab nach dem Ausbildungs- und Trainingsstand befragt. Hierauf wurden die späteren Anforderungen und Übungen speziell abgestimmt.

Um genügend Rückentätigkeit der Pferde zu erlangen, wurde durch Guido Jahn im Dressurlehrgang am ersten Tag direkt von Anfang an, auf „raumgreifenden und taktreinen Schritt“ besonderen Wert gelegt. Bei allen Grundgangarten wurde genau auf Schwung, Losgelassenheit und durchlässig an den Hilfen stehenden Pferde geachtet und es wurde immer auf die Fähigkeiten und Kenntnisse von Pferd und Reiter angepasst. Jahn legte immer wieder großen Wert auf „fein abgestimmte Hilfengebung“ und „das Loben“ der Pferde bei guter Arbeit. So vorbereitet, wurden einige Parcours-Segmente bis hin zum kompletten Parcours geritten. Das Resümee: Es hat allen Teilnehmern bei einer angenehmen Atmosphäre sehr gut gefallen. Jeder konnte viele wertvolle Tipps und Kniffe mitnehmen und das Aller wichtigste – alle hatten einen großen Spaß.

In dem eine Woche später stattfindenden

Springlehrgang

mit Jost Müller wurde jede Unterrichtseinheit mit dressurmäßigem Aufwärmen begonnen. Erst im Anschluss erfolgte das Arbeiten der Pferde über Trabstangen und das korrekte Anreiten der Hindernisse sowie ein kleiner Parcours zum Ende jeder Springstunde. Müller warf dabei ganz genaue prüfende Blicke auf seine Reitschüler und gab jedem die eine oder andere Hilfestellung, die, letztendlich jedem Teilnehmer, über das Hindernis half. Wie bei jeder sinnvollen Arbeit mit dem Springpferd standen in diesem Lehrgang nicht die hohen Sprünge im Zentrum des Interesses. Es waren viel mehr die Kleinigkeiten und die Basis, an denen gearbeitet wurde. Zufrieden mit dem Lehrgang waren nicht nur die Teilnehmer, sondern auch Jost Müller, der in allen Reitern eine gewisse Qualität erkannte.

Durch die lockere, aber konsequente Art der Unterrichtsgestaltung hatten alle Teilnehmer viel Spaß an der Arbeit mit den Pferden. Die Spring- und auch die Dressurreiter waren rundum mit den Ergebnissen zufrieden und freuten sich über die neu gewonnenen Kenntnisse und Anregungen und hoffen auf eine schnellstmögliche Wiederholung.

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