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Auf ins Finale: Anna Guthmann.

Radpolo

Guthmann-Sisters sitzen im Finalexpress

Es hat gereicht: Auch Lisa und Anna Guthmann steigen am 17. März im Pokalfinalturnier auf das Rad – als jüngstes Team im Wettbewerb.

Nachgerückt und ihre Chance genutzt haben Lisa und Anna Guthmann. Die beiden sicherten sich in Kostheim ein Ticket zum Pokalfinale. Kurzfristig fürs Halbfinale nachnominiert, reichten den beiden jungen Zweitliga-Radpolospielerinnen der RSG Ginsheim ein Sieg und ein Unentschieden, um sich als Tabellenvierter noch zu qualifizieren. „Wir werden uns für die Ausrichtung bewerben“, hofft Karl-Heinz Müller nun auf den Zuschlag für das Finale am 17. März.

Gleich zum Auftakt überraschten die Guthmann-Schwestern den Deutschen Meister RKB Wetzlar, dem sie nach nur drei Minuten auf 2:0 enteilt waren. Bis zur Pause mussten sie zwar den Ausgleich hinnehmen, präsentierten sich aber weiter auf Augenhöhe und mussten sich am Ende nur knapp mit 4:5 geschlagen geben.

Einen herben Dämpfer gab es gegen den RSV Kostheim II. Hier stand das RSG-Duo mit 3:12 (2:6) auf verlorenem Posten. Viele Abspielfehler führten wiederholt zu Kontern, die der Pokalverteidiger eiskalt nutzte.

Gegen Kostheim III lief es wieder deutlich besser. Ein frühes 0:1 wussten Anna und Lisa zu drehen und mit 6:4 (4:3) den Sieg davonzutragen. Dadurch standen sie schon mit einem Bein im Finale. So genügte den Ginsheimerinnen dann gegen den RMC Stein ein 6:6, um als jüngstes Team im Wettbewerb das Pokalfinale zu erreichen.

Neben der RSG gehen dort auch Kostheim II, Wetzlar und Stein ins Rennen. Im anderen Halbfinalturnier setzten sich Frellstedt, Obernfeld, Reideburg und Tollwitz durch. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der zwei und freue mich schon aufs Finale“, meinte Lisa Schindel, die die Guthmann-Schwestern in Kostheim betreut hatte. Tabelle: 1. RSV Kostheim II (27:16 Tore/9 Punkte), 2. RKB Wetzlar (22:13/9), 3. RMC Stein (20:23/5), 4. RSG Ginsheim II (19:27/4), 5. RSV Kostheim III (18:27/1).

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