Hadamars Nr. 9: Leon Burggraf. Foto: Häring
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Hadamars Nr. 9: Leon Burggraf. Foto: Häring

Fußball-Hessenliga

SV RW Hadamar hat einen Joker: Leon Burggraf

FC Bayern Alzenau – SV Rot-Weiß Hadamar 1:1 (1:0). Es läuft die zweite Minute der Nachspielzeit: Jonas Herdering bringt einen wohl letzten langen Ball in den Alzenauer Strafraum, Gewühl hier, Gewühl da, und plötzlich netzt Leon Burggraf am langen Pfosten lauernd aus kurzer Distanz ein – 1:1, kurz darauf ist Schluss. Dabei hatte Trainer Torsten Kierdorf seinen besten Torschützen aufgrund der hohen Belastung zunächst auf der Bank gelassen. Für einige sicherlich überraschend war von spielerischer Qualität des Tabellenzweiten wenig zu sehen. Ausschließlich lange Bälle waren das Mittel, mit dem die Bayern zum Erfolg kommen wollten. Für die Gäste-Abwehr, in der David Sembene ein bockstarkes Spiel ablieferte, ein gefundenes Fressen, denn zu richtigen Torchancen kamen die Hausherren nicht. Jubeln durften sie trotzdem, denn ein einziges Mal präsentierte sich der Defensivverbund der Rot-Weißen indisponiert, und Anthony Wade schoss zum 1:0 ein (16.). Die Fürstenstädter verzeichneten fortan Halbchancen durch Jann Bangert (24.) und einen Kopfball von Jonas Herdering (35.). Während die Kierdorf-Elf mutig den Spielaufbau der Barletta-Elf störte, präsentierte sich der FC Bayern einfallslos. Das änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht. Hadamar erhöhte spätestens nach einer Stunde das Risiko und drängte auf den Ausgleich. So richtig zwingend wurden die Gäste aber zunächst nicht, lediglich Halbchancen gab es zu verzeichnen. Dennoch: Auch was das Laufpensum betraf, war Rot-Weiß seinen Widersachern überlegen, und das trotz der kurzen Pause von nur einem Tag. In den Schlussminuten ging es hoch her: Zunächst lenkte Christopher Strauch mit einer Wahnsinnsparade einen Kopfball aus kurzer Distanz über den Querbalken, ehe die 92. Minute, in der mittlerweile sechs „Stürmer“ vorne mitmischten, folgte. „Natürlich sind einige Spieler auf dem Zahnfleisch gegangen, umso stolzer bin ich aber auf meine Mannschaft. Wir haben uns als absolutes Team präsentiert, und letztlich  einen verdienten Punkt geholt, der sich wie ein Sieg anfühlt“, meinte Hadamars zufriedener Trainer Torsten Kierdorf. Für die Moral seiner Elf dürfte der Punktgewinn zudem Gold wert sein. Alzenau: Rühl, Kaiser, Sejdovic, Bejic, Milosevic (58. Kalata), Demir (63. Niesigk), Jourdan, Wade, Özer (86. Hagley), Wilke, Sawaneh – Hadamar: Strauch, Kuczok, Schraut (83. Kunisch), Sembene, Neugebauer (74. Heep), Zouaoui, Kretschmer, Bangert, Rücker, Herdering, Zey (55. Burggraf). SR: Martin Kliebe (Kassel) – Tore: 1:0 Anthony Wade (16.), 1:1 Leon Burggraf (90.+2) – Zuschauer: 350.

FC Bayern Alzenau – SV Rot-Weiß Hadamar 1:1 (1:0).Es läuft die zweite Minute der Nachspielzeit: Jonas Herdering bringt einen wohl letzten langen Ball in den Alzenauer Strafraum, Gewühl hier, Gewühl da, und plötzlich netzt Leon Burggraf am langen Pfosten lauernd aus kurzer Distanz ein – 1:1, kurz darauf ist Schluss. Dabei hatte Trainer Torsten Kierdorf seinen besten Torschützen aufgrund der hohen Belastung zunächst auf der Bank gelassen. Für einige sicherlich überraschend war von spielerischer Qualität des Tabellenzweiten wenig zu sehen. Ausschließlich lange Bälle waren das Mittel, mit dem die Bayern zum Erfolg kommen wollten. Für die Gäste-Abwehr, in der David Sembene ein bockstarkes Spiel ablieferte, ein gefundenes Fressen, denn zu richtigen Torchancen kamen die Hausherren nicht.

Jubeln durften sie trotzdem, denn ein einziges Mal präsentierte sich der Defensivverbund der Rot-Weißen indisponiert, und Anthony Wade schoss zum 1:0 ein (16.). Die Fürstenstädter verzeichneten fortan Halbchancen durch Jann Bangert (24.) und einen Kopfball von Jonas Herdering (35.). Während die Kierdorf-Elf mutig den Spielaufbau der Barletta-Elf störte, präsentierte sich der FC Bayern einfallslos. Das änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht. Hadamar erhöhte spätestens nach einer Stunde das Risiko und drängte auf den Ausgleich. So richtig zwingend wurden die Gäste aber zunächst nicht, lediglich Halbchancen gab es zu verzeichnen. Dennoch: Auch was das Laufpensum betraf, war Rot-Weiß seinen Widersachern überlegen, und das trotz der kurzen Pause von nur einem Tag. In den Schlussminuten ging es hoch her: Zunächst lenkte Christopher Strauch mit einer Wahnsinnsparade einen Kopfball aus kurzer Distanz über den Querbalken, ehe die 92. Minute, in der mittlerweile sechs „Stürmer“ vorne mitmischten, folgte.

„Natürlich sind einige Spieler auf dem Zahnfleisch gegangen, umso stolzer bin ich aber auf meine Mannschaft. Wir haben uns als absolutes Team präsentiert, und letztlich  einen verdienten Punkt geholt, der sich wie ein Sieg anfühlt“, meinte Hadamars zufriedener Trainer Torsten Kierdorf. Für die Moral seiner Elf dürfte der Punktgewinn zudem Gold wert sein.

Alzenau: Rühl, Kaiser, Sejdovic, Bejic, Milosevic (58. Kalata), Demir (63. Niesigk), Jourdan, Wade, Özer (86. Hagley), Wilke, Sawaneh – Hadamar: Strauch, Kuczok, Schraut (83. Kunisch), Sembene, Neugebauer (74. Heep), Zouaoui, Kretschmer, Bangert, Rücker, Herdering, Zey (55. Burggraf).

SR: Martin Kliebe (Kassel) – Tore: 1:0 Anthony Wade (16.), 1:1 Leon Burggraf (90.+2) – Zuschauer: 350.

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