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Matthias Neugebauer (links) spürt mit seinem SV Rot-Weiß Hadamar schon den Druck.

Fußball-Hessenliga

SV RW Hadamar: Jetzt müssen Siege her

In der Fußball-Hessenliga geht es für den SV Rot-Weiß Hadamar am Samstag, 15 Uhr, an der Faulbacher Straße gegen den SC Viktoria Griesheim um nichts anderes als einen Sieg. 

Stefan Kühne, Trainer des Fußball-Hessenligisten SV Rot-Weiß Hadamar, macht kein Geheimnis daraus, dass der Auftakt in die neue Saison kräftig in die Hose gegangen ist: „Natürlich sind wir enttäuscht über den Saisonstart. Bei drei Niederlagen aus vier Spielen kann man nicht zufrieden sein, das ist auch nicht unser Anspruch.“ Bei den Fürstenstädtern war spätestens nach dem 1:2 in Dietkirchen – trotz zwischenzeitlicher 1:0-Führung – die Laune im Keller. Vor allem einen Punkt hat Stefan Kühne ausgemacht, der für die Pleite mitverantwortlich war: „In so einem Derby geht es nicht unbedingt um gut oder schlecht. In solchen Spielen muss man Leidenschaft an den Tag legen. Und genau das haben wir über 90 Minuten vermissen lassen.“ 

Es kann im Hadamarer Lager keine zwei Meinungen geben: Im anstehenden Heimspiel gegen den SC Viktoria Griesheim wäre alles andere als drei Punkte eine bitterböse Enttäuschung. Die Griesheimer gelten sicherlich als einer der Abstiegskandidaten, hatten am letzten Wochenende aber aufhorchen lassen: Beim VfB Ginsheim gewann die Mannschaft von Trainer Richard Hasa etwas überraschend mit 2:1. Vorsicht ist also geboten, das weiß auch Stefan Kühne: „Griesheim verfügt über eine kompakte Mannschaft, die viel mit langen Bällen arbeitet. Sie haben vorne mit Pascal Stork einen groß gewachsenen Spieler, der die Bälle gut festmachen kann. Außerdem haben sie auch über die Außenpositionen reichlich Tempo.“ 

Und nicht zu verleugnen: Younes Bahssou, der im Sommer auch als Neuzugang in Hadamar gehandelt worden war, kickt seit 1. Juli für das Team aus dem Darmstädter Stadtteil und hat nachweislich unter Beweis gestellt, dass er weiß, wo das Tor steht. Worauf wird es innerhalb der 90 Minuten ankommen? Stefan Kühne meint: „Wir müssen einfach die Leidenschaft und den Willen an den Tag legen, das Spiel gewinnen zu wollen. In der Offensive brauchen wir Mut, in der Defensive ist es erforderlich, dass wir kompakt verteidigen und nach Ballgewinnen schnell nach vorne umschalten.“ 

Aus personeller Sicht muss der Rot-Weiß-Trainer zwar weiterhin auf den verletzten Jean Bosco Makengo verzichten, dafür durfte er sich aber über zwei weitere Neuzugänge, die unter der Woche „fixiert“ wurden, freuen. Mit den Defensivakteuren Oliver Pandov, der bereits in der letzten Saison in Hadamar gespielt hatte, und Iddris Sedy, der aus der U19 des SV Wehen Wiesbaden kommt, bieten sich den Fürstenstädtern jetzt weitere Alternativen. Viel wichtiger ist es aber, erst einmal die bevorstehenden 90 Minuten erfolgreich zu gestalten.

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