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SV Rot-Weiß Hadamar.

Fußball-Hessenliga

Mit Hadamar wird Hanau sicher nicht viel Spaß haben

Der SV Rot-Weiß Hadamar tritt in der Fußball-Hessenliga am Samstag, 14.30 Uhr, beim ältesten Fußball-Club Hessens, dem 1. Hanauer FC, an.

VON PATRICK JAHN

Für Hadamars Trainer Stefan Kühne war die Welt nach dem torlosen Unentschieden gegen Hessen Dreieich in Ordnung, schließlich hat die Serie seiner Mannschaft gehalten. Dennoch war auch ein weinendes Auge in der Rückschau dabei: „Vor dem Spiel hätte ich das Ergebnis unterschrieben, danach war auch eine kleine Enttäuschung dabei, denn wir hätten nach guter Leistung gewinnen können.“ Ein Heimsieg hätte tatsächlich den 3. Platz bedeutet, stattdessen sind die Fürstenstädter aber immerhin starker Fünfter. Die Ausgeglichenheit der Hessenliga ist schon enorm, denn den Tabellendritten und -achten trennen gerade einmal drei Pünktchen. All das sind für Stefan Kühne aber nur Nebensächlichkeiten. Er meint: „Es hat sich nichts geändert, denn ich schaue nicht auf die Tabelle und hoffe, dass meine Spieler es auch nicht tun. Dadurch würden wir uns nur unnötigen Druck aufbauen. Klar ist aber, dass wir oben dranbleiben wollen.“

Das anstehende Auswärtsspiel beim 1. Hanauer FC (Samstag, 14.30 Uhr) kommt ein bisschen tückisch daher. Der älteste Fußballclub Hessens steht „nur“ auf Platz 13, hat aber seine letzten beiden Partien auf fremden Plätzen gewonnen, unter anderem auch bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. „Hanau hat mit Salvatore Bari einen Stürmer, der weiß, wo das Tor steht. Zudem verfügt der FC über einige schnelle Spieler, auf die wir aufpassen müssen. Wir sind aber auch über Schwächen informiert und wollen natürlich versuchen, diese auszunutzen“, gibt sich Ex-Profi Kühne mit dem nötigen Respekt angriffslustig. Groß warnen muss der Trainer seine Spieler nicht, denn das letzte Auswärtsspiel beim FV Bad Vilbel – ein ähnliches Kaliber – sollte Warnung genug gewesen sein. Zur Erinnerung: Vor zwei Wochen lagen die Hadamarer ziemlich zügig 0:2 hinten, um die Partie dann aber doch noch zu drehen. „Das wird diesmal ähnlich. Gehen wir nicht mit 100 Prozent Einstellung in das Spiel, werden wir wieder schnell in Rückstand geraten“, meint Kühne. Personelle Änderungen wird es wohl nicht geben, denn bis auf die Langzeitverletzten ist der Rot-Weiß-Kader komplett. Und weil die Ansprüche gestiegen sind, ist ein Auswärtssieg das erklärte Ziel.

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