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„HaFuLa“ trotzt Zeilsheim 2:2 ab

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Von: Marion Morello

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Was soll man zu diesem SV Hadamar 2 noch sagen? Seit zehn Spieltagen ist die Mannschaft von Alex Maurer und Walter Reitz unbesiegt und fuhr

Was soll man zu diesem SV Hadamar 2 noch sagen? Seit zehn Spieltagen ist die Mannschaft von Alex Maurer und Walter Reitz unbesiegt und fuhr gegen Mesopotamien Wiesbaden (4:2) den neunten Sieg in Folge ein. Rang zwei ist der Lohn, denn die bis dato punktgleiche TuRa Niederhöchstadt hat mit 0:6 in Niedernhausen verloren. Ein tolles Spiel hat auch der RSV Weyer beim 1:1 in Unterliederbach abgeliefert. Die Wissenbach-Jungs sind Tabellenzehnter. Stolz sein darf die SG Hausen/Fussingen/Lahr, trotzte sie doch Spitzenreiter SV Zeilsheim auswärts ein 2:2 ab und liegt auf Rang 14.

FUSSBALL-GRUPPENLIGA

VfB Unterliederbach – RSV Weyer 1:1 (1:0). Das Spiel begann mit hohem Tempo und sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Weyer verteidigte in der Anfangsphase sehr hoch und setzte die verblüfften Gastgeber mit zwei Chancen von Andi Petri und Patrick Kolodziejczyk unter Druck. Nach etwa zehn Minuten kam auch Unterliederbach besser ins Spiel, und Leotrim Hisenay musste gegen Gennaro Silvestri in höchster Not retten (12.). Der gleiche Spieler traf später die Querlatte, und Said Naimi ballerte weit über das leere Weyerer Tor (33.), bevor er kurz darauf mit einem Seitfallzieher die Führung erzielte. Diese war zu dem Zeitpunkt dann aufgrund der besseren Torchancen auch verdient, aber Weyer steckte nicht auf und gestaltete das hochinteressante Spiel bis zum Halbzeitpfiff offen. Direkt nach dem Wechsel musste Hisenay den knappen Rückstand festhalten, bevor ein prima Konter über Kerby Hofmann und Patrick Kolodziejczyk fast zum Ausgleich geführt hätte, aber auch Daniel Knapschinski zeigte sich als Meister seines Faches und wehrte den Ball ab. Als James Johnson sich zu Recht über die harte Gangart seines Gegenspieler beschwerte, sah er völlig übertrieben die Ampelkarte, und niemand mehr setzte einen Heller auf den RSV. Frank Wissenbach brachte mit Mohammad Katzerooni trotzdem einen Offensivmann, dessen Einwechslung sich durch den verdienten Ausgleich schon bezahlt machte. Es war ein Wahnsinnsspiel, das der RSV in Unterzahl ablieferte, bei dem noch viele heikle Situationen zu überstehen waren. Mit viel Kampf brachten die Grün-Weißen den Punkt mit nach Hause. Weyer: Hisenay, Johnson, Neugebauer, Sawall, Derguti, Schott, Azemi, Uran (62. Katzerooni), Kolodziejczyk (70. Din), Hofmann (75. Blazquez), Petri – SR: Karaliov (Altenstadt) – Zuschauer: 90 – Tore: 1:0 Naimi (35.), 1:1 Katzerooni (66.) – Gelb-Rot: Johnson (59./W./Meckern).

SV Zeilsheim – SG Hausen/Fussingen/Lahr 2:2 (2:0). Ohne Jonas Eisenkopf und Spielertrainer Christian Mehr machten die Besucher ihre Sache beim Tabellenführer außerordentlich gut und ließen wenige Chancen zu. Die Führung für die Frankfurter fiel, als SG-Torhüter Tobias Keil etwas übermotiviert zu Werke ging und ein Zeilsheimer im Strafraum zu Fall gekommen war. Den fälligen Strafstoß verwandelte Torjäger Pierre Massfeller eiskalt zur SVZ-Führung. In der Folge blieben die Hausherren überlegen, und „HaFuLa“ beschränkte sich auf vereinzelte Offensivaktionen, ohne eine richtige Torchance zu haben. „Die Platzherren waren zwei Drittel der Spielzeit am Ball, erarbeiteten sich keine gute Gelegenheiten, waren aber dominierend“, kommentierte SG-Pressesprecher Heinz Hofmann. Das 2:0 markierte nach einer halben Stunde Eyuep mit einem Heber über den machtlosen Tobias Keil. Im zweiten Abschnitt kamen die Westerwälder mit einer grundlegend anderen Einstellung aus den Kabinen – und siehe da, das Spielgeschehen drehte sich. Tobias Rösler gelang (57.) zunächst der Anschlusstreffer, Lukas Scholl (70.) sogar das 2:2. Wenn der SG das Glück noch holder gewesen wäre, dann hätten Robin Scholl und Mustafa Metovic sogar den Siegtreffer erzielen können. Das wäre vielleicht ein bisschen zuviel gewesen . . . Hausen/Fussingen/Lahr: Keil, Horn; Schmidt, Gros, R. Scholl, Doll (62.Sender), Egenolf, Rösler, Breuer (30. L. Scholl), Metovic, T. Eisenkopf – SR: Rau (Nidderau) – Tore: 1:0 Massfeller (23., Foulelfmeter), 2:0 Eyueb (30.) Zuschauer: 110.

SV RW Hadamar 2 – Mesopotamien SC Wiesbaden 4:2 (3:1). In den ersten Minuten setzte Mesopotamien die Rot-Weißen unter Druck, folgerichtig fiel das 0:1 bereits nach 4 Minuten durch Seyhmus Önen – Nikolai Beslac war chancenlos. Hadamar wurde besser und hatte seine erste gute Möglichkeit durch David Semben, dessen Kopfball nach Freistoß von Kilic Görgülü zu unplatziert war und in den Armen von Jaroslaw Olesniewicz landete. Besser machte es Kilic Görgülü: Nach schönem Doppelpass mit Thomas Wilhelmy auf der linken Seite kam er freistehend im Strafraum zum Abschluss. Dann eine gute Möglichkeit für Mesopotamien; Thomas Wilhelmy klärte eine direkt getretene Ecke von Markus Bozan auf der Linie. Und die nächste gute Aktion von Thomas Wilhelmy: nach einer starken Balleroberung im Mittelfeld nahm er sofort Tempo auf, zog von der Strafraumgrenze ab und traf zum 2:1. Hadamar legte nach: Mario Steinebach flankte auf David Sembene, der legte mit dem Kopf auf Behar Perquku ab, und der Torjäger traf aus kurzer Distanz. Kurz nach der Pause der Anschlusstreffer für Mesopotamien durch Bilos Odisho. Die Gäste drängten jetzt auf den Ausgleich. Nicola Beslac klärte vor Bilos Odisho zur Ecke. Odisho kassierte nach einem Foul die Rote Karte, doch sein Team steckte nicht auf und hatte sogar noch die große Chance zum Ausgleich, doch wieder rettete Thomas Wilhelmy einen Kopfball Wojtysiaks von der Linie. Ín der Nachspielzeit sorgte Behar Perquku für die Entscheidung. Hadamar: Beslac, Schraut, Philipps (65. Tsobanidis), Steinebach, E. Böcher, Sembene (75. Maurer), Görgülü (82. R. Böcher), Wilhelmy, Perquku, Manchev, Dimter – Rot: Odisho (66./W.) – Zuschauer: 120 – SR: Üstboga (Solms).

(mor)

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