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?80er? Moritz Schmidt-Opper versucht Mannheims Torwart Lukas Stumpf auszugucken, doch der ließ sich aus dem Spiel heraus nicht überwinden.

Hallenhockey-Bundesliga

SC 80 Frankfurt hat den ersten Saisonsieg eingetütet

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Ecke, Tor – so lautete die Devise des SC 80 in seinen beiden Heimspielen. Es reichte aber nur zu einem Erfolg.

Im letzten Hinrundenspiel gelang den Herren des SC 80 Frankfurt der erste Saisonsieg und damit ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Hallenhockey-Bundesliga Süd. Beim 4:3 über die Stuttgarter Kickers fielen alle Frankfurter Tore per Ecke. Auch tags zuvor hatte es bei der 1:3-Heimniederlage gegen Feld-Erstligist Mannheimer HC nur zu einem Ecken-Treffer gereicht. Der HC liegt nach dem 6:6 gegen Nürnberg um einen Punkt hinter seinem Lokalrivalen TSV Mannheim auf Platz drei, der am kommenden Freitag letzter Gegner des SC 80 in diesem Jahr ist. Schon leicht enteilt ist Spitzenreiter Münchner SC, der wieder die volle Punktzahl einfuhr.

SC 80 – Mannheimer HC 1:3 (1:1). – Anton Schmidt-Opper brachte die Frankfurter gegen Mannheim in Führung, der ehemalige „80er“ Paul Zmyslony glich ebenfalls per Ecke aus (24.). Tim Haase (45.) und Felix Schües (47.) entschieden die umkämpfte Partie schließlich für den Deutschen Meister auf dem Feld von 2017, der draußen bei Halbzeit in der Bundesliga den zweiten Platz belegt.

SC 80 – Stuttgarter Kickers 4:3 (2:2). – Im Kellerduell lagen die „80er“ nach Toren von Jan-Philipp Pätzmann (8.) und Anton Boomes (27.) zweimal zurück. Marc Meyer hatte zwischenzeitlich per Ecke ausgeglichen (19.). Das 2:2 und 3:2 erzielte Anton Schmidt-Opper ebenso per Ecke (30./31.) wie sein Bruder Moritz Schmidt-Opper das erlösende 4:3 (49.). Das 3:3 für Stuttgart ging auf das Konto von Maximilian Keller (38.). „Wir haben uns leider für das wichtigste Spiel unsere schlechteste Leistung aufgehoben, aber zum Glück hat es ja für drei Punkte gereicht. In Sachen Ecken war eine Verbesserung notwendig und die haben wir gezeigt. Hätten wir unsere Chancen aus dem Spiel heraus genauso gut genutzt, wäre es nicht so eng geworden“, sagt SC 80-Trainer Jonathan Elliot, der nach zwei Niederlagen, zwei Unentschieden und einem Sieg nicht einmal unzufrieden ist: „Wir waren gar nicht so weit von den Topteams entfernt. Ich hoffe natürlich, dass wir genügend Punkte sammeln, um dann am letzten Saisonwochenende nicht noch zittern zu müssen.“

(rst)

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