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Packend: Die Gegenspielerin versucht Goldstein/Schwanheims Sophia Pfeiffer am Wurf zu hindern.

Handball

Die drei führenden Frankfurter Teams liegen im Titelrennen weiter gleichauf

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Der Titelkampf in der Bezirksoberliga bleibt spannend: Das führende Frankfurter Trio war durch die Bank erfolgreich.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen in der Frauenhandball-Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt geht am kommenden Wochenende in die nächste Runde. Am 16. Spieltag wurden die Spitzenteams wieder ihrer Favoritenrolle gerecht.

SG Nied – TSG Niederhofheim 25:20 (14:6). – Im ersten Abschnitt funktionierte beim Tabellenführer alles wie am Schnürchen. „Wir haben unsere Führung mit schnellem Spiel ausgebaut“, berichtete die Nieder Spielerin Aniko Tamas. Nach dem Seitenwechsel brachten sich die Gastgeberinnen gegen das Schlusslicht dann aber selbst aus dem Rhythmus. Im Angriff wurden die Chancen leichtsinnig vergeben. In der Abwehr gab es plötzlich zu viele Lücken. Nur die Nieder Torfrauen Gloria Reuter und Annette Pogorzalski zeigten während der Partie eine konstante Leistung und verhinderten mit guten Paraden Schlimmeres. Für Nied erzielten die Tore: Tamas (8/6), Walter, Khalil (je 4), Mötschlmayer (3), Andresen, Celis (je 2), Hesse und Otto.

HSG MainHandball – HSG Goldstein/Schwanheim 16:23 (11:12). – Der Vorletzte schockte den Tabellenzweiten aus der Mainmetropole mit einem schnellen 3:0 (2.). „Wir haben den Anfang komplett verschlafen und standen in der Abwehr lange Zeit nicht gut“, berichtete Frankfurts Akteurin Vanessa Biehn. Erst ab der 40. Minute wurden die Gäste über 14:13 bis zum 20:15 (54.) auf Grund einer deutlichen Steigerung in der Defensive den Erwartungen gerecht. Die Treffer bei den Gästen markierten: Marschik (5), J. Schreiber (5/3), Pfeiffer (3/2), Yosef, Wittchen, Döppner (je 2), Stork, Rauschenberg, Wiesner und Biehn.

TuS Kriftel II – FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel 19:28 (15:17). – Auch ohne ihren kranken Coach Andreas Braun setzte die FSG ihre Siegesserie fort. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase wechselten sich die Teams bis zur Halbzeit mit der „Führungsarbeit“ ab. Jedoch kamen die Gäste mit zunehmender Spieldauer im Angriff immer besser in Fahrt. Die Lücken in der Krifteler Abwehr nutzen die FSG-Torjägerinnen direkt nach der Pause, um sich auf 20:15 (33.) abzusetzen. Von da an hielten die Gäste ihren Gegner mit einer starken Defensive klar auf Distanz. Die Treffer für die FSG erzielten: Nass (12/5), Heimburger (6), Krämer (5), Beckmann (2), Stelzenbach, N. Peter und Walz.

HSG Sindlingen/Zeilsheim – TuS Nordenstadt 24:23 (11:14). – Es war ein glücklicher Sieg, den die Gäste mit dem Ertönen der Schlusssirene feierten. Ersatzgeschwächt erwartete der Tabellendritte die Gäste aus Wiesbaden. Denn unter der Woche hatte das Team die Hiobsbotschaft erhalten, dass nach Saskia Winter nun mit Nina Cantarero eine weitere Spielerin mit einem Kreuzbandriss ausfallen wird. Cantarero hatte sich in der Vorwoche in der Partie gegen Niederhofheim verletzt.

Im ersten Abschnitt lief bei Sindlingen wenig zusammen. „Wir haben viele gute Chancen vergeben und zu hektisch gespielt“, kritisierte HSG-Spielern Jennifer Walter. Nach dem Seitenwechsel starteten die Gastgeberinnen dann aber eine Aufholjagd. Beim 17:16 (40.) gingen sie erstmals in Führung und legten in der 53. Minute mit drei Toren vor (23:20). Vor allem die gut aufgelegte Keeperin Sandra Röhr wusste zu gefallen. Aber Nordenstadt gab nicht auf und erzielte den Ausgleich (23:23/59.). Die letzten Sekunden waren dann nichts für schwache Nerven. Per Siebenmeter erzielte Jana Pickel das 24:23. Nordenstadt setzte im Gegenzug mit einem Tempogegenstoß zum Ausgleich an, doch scheiterten die Gäste am Lattenkreuz. Die Treffer für Sindlingen/Zeilsheim erzielten: Walter (6/4), Schmidt (5/1), Schultheiß (4), Pickel (3/1), Weihe und Dindar (je 3).

(vk)

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