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Bärenstark: Sabrina Jäger sorgte für einen blendenden Start ihres Olympia-Teams.

Kegeln

Es hatte so gut begonnen . . .

Die Schlusspaarung des ersatzgeschwächten Teams von Trainer Jürgen Suckow verspielt am Ende noch eine souveräne Führung.

Auch wenn ihnen ein tolles Gesamtergebnis mit starken Einzelleistungen gelang – allen voran Kristin Koch mit überragenden 511 Holz – reichte es dennoch nicht zum Sieg. Beim Tabellenzweiten Alt Heidelberg fehlten den Bundesliga-Keglerinnen des KSC Mörfelden zum Schluss 38 Holz. Trotz der 2786:2876-Niederlage blieb ihnen aber Platz sechs erhalten.

Krankheitsbedingt musste Trainer Jürgen Suckow umstellen. Im Startpaar setzte er diesmal auf Sabrina Jäger und Neuzugang Jasmin Birkmeyer. „Beide lieferten ein richtig gutes Spiel ab“, fand Pressewartin Ina Kuschmierz. So warf Jäger mit bärenstarken 493 Kegel 20 Holz heraus. Birkmeyer beendete ihr gelungenes Erstmannschaftsdebüt mit tollen 475 LP und einem Plus von vier Zählern.

Haderte Jennifer Blickle (433) in der Mitte mit den Bahnen, lief es bei Kristin Koch umso besser. Sie erwischte einen richtigen Sahnetag und machte mit fabelhaften 511 Kegel deutlich Boden gut. So ging die Schlusspaarung mit einem Vorsprung von 83 Holz ins Rennen. Der aber war nach 50 Wurf schon auf 29 Zähler zusammengeschmolzen.

Christina Williamson und Samantha Weichwald konnten ihren starken Gegenspielerinnen zu wenig entgegensetzen. Vor allem Williamson stand mit 434 LP gegen Martina Raab (517) auf verlorenem Posten. Auch Weichwald zog trotz guter 440 Kegel den Kürzeren. Nun gilt es, am Sonntag um 12 Uhr gegen den Tabellendritten DSKC FA Leimen an das starke Teamergebnis anzuknüpfen. abi

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