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Heiko Weidenfeller legt „Trainerpause“ ein

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Von: Marion Morello

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Stets mit Herz und Seele Trainer: Heiko Weidenfeller.
Stets mit Herz und Seele Trainer: Heiko Weidenfeller. © Tom Klein

Den Vorstand hat er bereits im Oktober informiert, seiner Mannschaft teilte er es im Dezember mit: Nach der Saison 2021/22 wird Heiko Weidenfeller nicht mehr Trainer der Fußball-Gruppenliga-Mannschaft des SV Rot-Weiß Hadamar sein.

„Die Saison ist natürlich nicht so verlaufen, wie ich mir das erhofft hatte“, sagt der 45-Jährige. „Dafür kann der Verein nichts, und ich mache auch der Mannschaft keinen Vorwurf. Ich habe einige Fehler gemacht. Von dem einen oder anderen Spieler hatte ich mir mehr erhofft, andere habe ich weggeschickt.“ Wie dem auch sei: Die Hadamarer Hessenliga-Reserve überwintert auf dem ersten Abstiegsplatz (13.), hat aber noch das Nachholspiel beim FC Dorndorf voraussichtlich am Sonntag, 27. Februar, 14.30 Uhr, in der Hinterhand.

Seinen Auftrag hat Heiko Weidenfeller im Verein jedenfalls erfüllt: junge Spieler weiterzuentwickeln und an das Hessenliga-Team von Trainer Stefan Kühne heranzuführen. In jüngster Vergangenheit haben Marian Dillmann, Leon Hasselbach, Tristan Burggraf, Niklas Kern und Simon Neugebauer den Sprung in die Oberliga-Mannschaft geschafft, laut Heiko Weidenfeller wird Larion Kosuchin der nächste sein. „Wir wollen die Saison so erfolgreich wie möglich von der Platzierung her abschließen“, sagt der (Noch-)Trainer.

Ganz verloren gehen wird er dem SVH allerdings nicht. „Ich werde weiter mitwirken, in welcher Position auch immer“, sagt Heiko Weidenfeller, der seit 2017/18 Trainer der Reserve ist und zuvor (2007/08) als verantwortlicher Trainer mit der 1. Mannschaft von der Gruppen-, in die Verbandsliga und ein Jahr später in die Hessenliga aufgestiegen war. Zwischenzeitlich war Heiko Weidenfeller Trainer der SG Kirberg/Ohren und des TuS Montabaur sowie der A-Junioren der Eisbachtaler Sportfreunde in der Regionalliga Südwest. Seinerzeit verhalf er Torwart Matheo Raab zum Sprung ins Profi-Geschäft beim 1. FC Kaiserslautern. MARION MORELLO

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