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Sportler des Jahres

Stadt zeichnet herausragende Leistungen aus

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Im Rahmen der 8. Frankfurter Sportgala wurden die Sportler wie auch der Trainer des Jahres (siehe weitere Texte auf dieser Seite) geehrt.

„Ausverkauft“, kündigte Sportdezernent Markus Frank bei seiner Eröffnungsrede stolz. Die Stadt hatte wieder die erfolgreichen Sportler, Trainer, Funktionäre und Unterstützer des Sports samt Begleitung zur Frankfurter Sportgala geladen – und sie kamen zahlreich. Zum achten Mal veranstaltete die Stadt Frankfurt das Event in Eigenregie. Und in einem feierlichen Rahmen in den Mainarcaden. Geehrt wurden Sportler des Jahres in mehreren Kategorien, die in Frankfurt leben oder für einen Frankfurter Verein starten.

Die Geehrten wussten bis zum Schluss nichts von ihrer Auszeichnung. Reihenweise erklärten sie, wie überrascht sie seien, auch mit Blick auf die weiteren Kandidaten, die zur Wahl standen. Es ging bei der Wahl auch sehr eng zu. Mit einer Ausnahme: Für Eintracht Frankfurt als Mannschaft des Jahres votierten 58 Prozent. Als Jury fungierten Fachjournalisten und 5000 Frankfurter Bürger, die sich an der Wahl im Internet beteiligten.

„Frankfurt ist eine Sportstadt“, betonte Markus Frank. „Nicht wegen der herausragenden Leistungen, die wir ehren. Sondern wegen der 220 000 Sportlerinnen und Sportler, die in 430 Vereinen aktiv sind, wegen der vielen Trainer und Übungsleiter, die sie vorwärts bringen.“ Der Sportdezernent kündigte an, dass die Stadt weiter intensiv in die sportliche Infrastruktur investieren werde und neue Sportstätten entstünden. Frank hob ferner die Bedeutung der Frankfurter SportStiftung hervor, die 2018 ihr 50-jähriges Bestehen feiert.

Die Wahl 2018

Sportlerin des Jahres:
Sarah Köhler SG Frankfurt

Sportler des Jahres:
Kevin Kranz Sprintteam Wetzlar

Trainer des Jahres:
Jan Förster Frankfurter Golf Club

Behindertensportler des Jahres:
Verena Fleckenstein GTSV Frankfurt

Mannschaft des Jahres: Eintracht Frankfurt

Nachwuchssportler des Jahres:
Christine Schuldt Frankfurt Flyers
Emile Schnabel OEC Frankfurt

Im Rahmen der von Florian Naß (HR) und Anett Sattler (Berlin) moderierten flotten Veranstaltung, an der nur die servierte Entenbrust zäh war, gab es zwei Sonderehrungen. Die Wettkampfgemeinschaften LG Eintracht Frankfurt, die LG Rudern/Frankfurter Regattaverein, die SG Frankfurt, die LG Wasserspringen/Höchster Schwimmverein, die LG Radsport, die LG Fechten/Eintracht Frankfurt sowie die LG Eisschnelllauf/Eiskunstlauf wurden mit dem alle zwei Jahre vergebenen Preis „Sport kennt keine Grenzen“ ausgezeichnet. Für ihre herausragende sportliche Karriere geehrt wurde Kathrin Klaas (LG Eintracht Frankfurt), die ihre Karriere nach 15 Jahren Leistungssport beendet hat. Die Deutsche Hammerwurf-Meisterin von 2014 und 2018 kratzte international oft am Edelmetall, scheiterte aber als Vierte oder Fünfte mehrmals wirklich nur knapp. Zum Abschied bekam sie von ihrem neuen „Chef“, dem Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill, ein Werkzeug geschenkt – natürlich einen Hammer.

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