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Herbe Dämpfer für die heimischen Oberligisten

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Von: Volker Hofbur

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Niederlagen gab es für die TSG Münster und die HSG Breckenheim Wallau/Massenheim. Foto: dpa
Niederlagen gab es für die TSG Münster und die HSG Breckenheim Wallau/Massenheim. © picture-alliance/ dpa

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Main-Taunus -Nachdem es für die TSG Münster und die HSG Breckenheim Wallau/Massenheim gut in der Abstiegsrunde der Handball-Oberliga begonnen hat, gab es nun für beide Mannschaften Niederlagen. Die TSG Münster musste sich beim Tabellenführer TV Petterweil mit 25:30 geschlagen geben, die HSG Breckenheim Wallau/Massenheim verlor bei der HSG Wettenberg mit 17:24. In den Hallen der Gastgeber wurde ohne Harz gespielt, womit beide heimischen Mannschaften ihre Probleme hatten.

HSG Wettenberg - HSG Breckenheim Wallau/Massenheim 24:17 (11:6). Komplett enttäuscht war der Sportliche Leiter Mathias Beer nach der ersten Niederlage in der Abstiegsrunde. "Wir sind gar nicht ins Spiel gekommen, hatten zudem bestimmt 25 Fehlwürfe", sah er eine ganz schwache Leistung seiner Mannschaft. Nach acht Minuten lag seine Mannschaft mit 0:3 hinten, nach 20 Minuten gar mit 2:8. "Wir haben vorne gar keinen Zugriff bekommen, sind zu nah herangegangen. Das hat die Mannschaft völlig verunsichert", erklärte Beer, "mit 17 Toren kannst du aber kein Spiel gewinnen". Mit den 24 Gegentoren konnte der Sportliche Leiter leben, auch wenn Torhüter Dennis Quandt nicht zu dem Rückhalt wurde wie so häufig in dieser Saison. Doch im Angriff passte bei den Gästen zu wenig, das zeigen nicht zuletzt auch drei verworfene Siebenmeter sowie einige nicht genutzte Tempogegenstöße. Nach der Pause wurde es anfangs besser, als sich die Breckenheimer einige Bälle durch die 4+2-Abwehr holte und auf 13:17 verkürzte (48.). Doch danach setzte sich Wettenberg wieder ab. "Die Mannschaft wollte, aber es ging nichts", fasste Beer es treffend zusammen. Auch der Einstand von Marc Teuner, der sich sicherlich viel vorgenommen hatte, ging daneben.

Breckenheim Wallau/M.: Dennis Quandt, Niklas Eul; Kenneth Fuhrig 3, Philip Botzenhardt 3/1, Eric Schaeffter, Luca Creceluis, Timo Treber, Marc Teuner je 2, David Buckel, Henry Gottron, André Avemann je 1, Paul Kaufmann, Timo Mrowietz, Yannick Morowietz.

TV Petterweil - TSG Münster 30:25 (16:13). Für den Münsterer Spielertrainer Daniel Wernig war es eine ungewohnte Szenerie. "Wir haben in der Abwehr nicht den Druck auf den Gegner erzeugt, wie uns das bisher gelungen ist, wenn man mal vom Spiel in Obernburg absieht. Wir haben den Zugriff dort nicht so bekommen wie bisher in der Saison, das zeigen 16 Tore in der ersten und 14 in der zweiten Hälfte", machte Wernig deutlich, wo für ihn die Gründe für die Niederlage lagen. So war das Spiel ohne Harz für ihn keine Ausrede, denn die Problematik lag für ihn im Defensiv-Verhalten in Zusammenarbeit mit dem Torhüter. Dem Spielertrainer fehlte die Intensität, die seine Mannschaft im Abwehrverhalten bisher so ausgezeichnet hatte. Nachdem seine Mannschaft von Beginn an einem Rückstand hinterher gelaufen war, sorgte ausgerechnet der Münsterer Torhüter Thomas Bolling mit seinem Treffer zum 7:6 für die letzte Führung seiner Mannschaft. Nachdem die Gäste mit einem 13:16-Rückstand in die Pause gegangen waren, schafften sie beim 16:17 den Anschluss, kassierten aber prompt zwei Treffer in Folge. Dann setzte sich der Tabellenführer, dem auch Wernig eine gute spielerische Leistung bescheinigte, bis auf 24:19 ab. Münster verkürzte noch einmal auf 21:24, danach wurde es aber ein sicherer Erfolg für die Gastgeber. "Das müssen wir jetzt so akzeptieren", erläuterte Wernig, "wir müssen wieder daran arbeiten, diese Intensität in unser Abwehrspiel zu bekommen. Wir haben jetzt noch fünf Spiele, die wir alle gewinnen müssen, und jetzt erst mal zwei Heimspiele". Am Freitag (20 Uhr) geht es für sein Team weiter gegen die HSG Wettenberg.

Münster: Thomas Bolling 1, Sven Müller; Patrick Weber 7, Daniel Wernig 6/3, Tim Klotz 4, Klaudio Hranjec, Sebastian Jacobi je 2, Tim Kunz, Sebastian Frieman, Felix Ikenmeyer je 1, Julian Schuster, Tom Gerntke, Jan Fegert, Björn Heller. vho

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