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Mit vereinten Kräften versuchen der Weyerer Kapitän Tim Mattersberger (rechts) und Benedict Wiche den Angriff von Erbachs Mariano Schroll zu verhindern. Foto: Häring

Fußball-Kreisliga A

Heringen/Mensfelden entzaubert den FC Steinbach

Riesenüberraschung in der Fußball-Kreisliga A: Die SG Heringen/Mensfelden stieß den FC Steinbach nach einem klaren 4:0 vom Tabellenthron.

Der TuS Waldernbach holte sich im Wechselspiel der Tabellenführer durch ein 4:2 gegen die SG Niedertiefenbach/Dehrn die Spitze von Steinbach zurück. 

SG Heringen/Mensfelden – FC Steinbach 4:0 (3:0). Eine ganz starke Mannschaftsleistung der Heimelf war der Garant für den überraschend hohen und klar verdienten Sieg gegen den Spitzenreiter. Dominik Doogs brachte seine Farben in der 19. Minute in Front. Nur vier Minuten später erhöhte Max Dalef auf 2:0. Als der aufgerückte Innenverteidiger Sascha Seliger ,in der 38. Minute das 3:0 erzielte, war dies auch der Pausenstand. In der 63. Minute scheiterte Sascha Bremenkamp an Gästeschlussmann Alexander Demus. Auf der Gegenseite hatten die Gäste durch einen Lupfer von Kilic Goergülü ihre erste und einzige zählbare Torchance. In der 78. Minute erzielte nach dem schönsten Angriff der Gastgeber, Felix Schmid, nach tollem Pass von Sascha Bremenkamp, das 4:0. Heringen/Mensfelden: Lendle, Seliger, Meister, Schäfer, Fonzo, Doogs, Hofmann, Dalef, Schmid, Bremenkamp, Geginat, Motz, ,T. Kremer, Schmidt, A. Kaufmann – Steinbach: Demus, Brenda, Stahl, Alves, Häuser, Leber, Horn, Gross, Heep, Goergülü, Manchev, König, Kaiser, Dickopf, Cicero – Tore: 1:0 Dominik Doogs (19.), 2:0 Max Dalef (23.), 3:0 Sascha Seliger (33.), 4:0 Felix Schmid (78.) – SR: Beynal (Wiesbaden) – Zuschauer: 100. 

TuS Waldernbach – SG Niedertiefenbach/Dehrn 4:2 (2:1). Waldernbach legte einen optimalen Beginn hin und ging nach einem Kopfball von Niklas Zinndorf, der SG-Torhüter Lukas Schlitt durch die Hände rutschte, schon nach zwei Minuten in Führung. Die Gastgeber agierten auch danach vollkommen dominant und erspielten sich weitere Chancen. Nach 20 Minuten musste Fabian Stahl nach schönem Spielzug nur noch aus kurzer Distanz zum 2:0 einschieben. Die Gäste strahlten in der gesamten ersten Halbzeit keine Gefahr aus, kamen durch einen direkten Freistoßtreffer aber noch vor der Pause zum Anschluss. Nach dem Wechsel stoppte Mirko Streb einen zu kurzen Abschlag 40 Meter vor dem TuS-Gehäuse und brachte diesen platziert zum 2:2 im verwaisten Tor unter. Eine Einzelaktion von Florian Dempewolf brachte die erneute Führung. Der Spielertrainer setzte sich über außen gut durch und Roman Schmung musste den Querpass nur noch im leeren Tor unterbringen. Das 4:2 kurz vor Schluss besiegelte dann den noch klaren Sieg. Waldernbach: J. Beck, Aksenjuk, Wagner, Dempewolf, Berger, Stahl, Weber, Halle, Zinndorf, Skrijelj, Hermann (Reitz, Schmung, Frink) – Niedertiefenbach/Dehrn: Schlitt, Glauben, Orth, Streb, Keil, Burggraf, J. Pötz, Heymann, Urbanczyk, Böcher, Krekel (Schenk, P. Pötz, Kauss, Hill) – SR: Lierath (Westerburg) – Tore: 1:0 Niklas Zinndorf (2.), 2:0 Fabian Stahl (20.), 2:1 Adrian Heymann (45.), 2:2 Mirko Streb (61.), 3:2 Roman Schmung (75.), 4:2 Dimitri Wagner (85.) – Zuschauer: 70.

RSV Weyer 2 – SV Erbach 0:3 (0:1). Früher Führungstreffer für Erbach: Nach einem schönen Diagonalball bekamen die Weyerer Defensivkräfte keinen Zugriff auf Josip Dedic, der den Ball aus rund 18 Metern über Frank Naumann hinweg zum 0:1 hob. Im weiteren Verlauf hatte es Weyer gegen defensiv starke Gäste schwer, sich klare Chancen zu erarbeiten. Einzig Jakob Böhme scheiterte mit einem Heber an Keeper Huppertsberg (22.). Unmittelbar nach der Pause befand sich der linke Defensivbereich der Weyerer im kollektiven Tiefschlaf, und es war nach mehreren Chancen Marc Rummel, der eine Hereingabe von links völlig frei per Kopf gegen die Laufrichtung von Naumann zum 0:2 verwertete. Ein blitzsauberer Konter brachte noch das 0:3 durch Mariano Schroll. Weyer: Naumann, Mattersberger, Kramm, Schönbach, Klingebiel, Katik, Böhme, Schröder, Jilke, Aaki, Wiche (Haibach, Imeri, Müller, Akcakaya) – Erbach: Huppertsberg, Rücker, Nendersheuser, Meurer, D. Erwe, Rummel, Dedic, Litzinger, Kqiku, K. Erwe, Schroll (Andres, Steiling, Busch) – SR: Schulz (Glashütten) – Zuschauer: 45 – Tore: 0:1 Josip Dedic (5.), 0:2 Marc Rummel (49.), 0:3 Mariano Schroll (77.). 

FC Dorndorf 2 – SG Villmar/Aumenau 2:3 (1:2). Bei strahlendem Sonnenschein gingen die Gäste durch einen Elfmeter von Weil in der 26. Minute in Führung. Nur eine Minute später wurde der Spielstand durch ein Eigentor der Gäste egalisiert. In der Folge war der FC die bessere Mannschaft, erspielte sich Chancen durch Müller, Arslan und Großmann, jedoch fiel das Tor auf der anderen Seite: Marks brachte seine Mannschaft in der 40. Minute durch einen platzierten Schuss von der Strafraumlinie mit 1:2 in Führung. In der zweiten Halbzeit hatte Dorndorf durch Jung die erste Chance, doch es waren in der 60. Minute die abgezockteren Gäste, die durch einen satten Schuss von Weil die Führung auf 1:3 ausbauten. Erst in der 85. Minute fiel das 2:3 durch Großmann. Dorndorf: Demer, Müller, H. Lahnstein, J. Weyer, Keilwerth, J. Lahnstein, Rduch, Stillger, Jung, Großmann, Arslan (75. Zahn) (Schaaf, Dobischok, Taha) – Villmar/Aumenau: Rubröder, Pepay, Schreiber, Jaick, Gröger, Marks, Abarkan, Zanner, Weil, Faber, Köke (75. Schmidt, Sprenger) – Tore: 0:1 Weil (26., Elfmeter),1:1 Eigentor (27.),1:2 Marks (40.),1:3 Weil (60.), 2:3 Großmann (85.). 

FSG Dauborn/Neesbach – TuS Linter 4:2 (0:1). „Frösche“-Trainer Christian Lieber hatte seine Elf gegenüber dem Pokalspiel vom Donnerstag auf einigen Positionen geändert, aber trotzdem war es im ersten Durchgang 43 Minuten ein Spiel auf ein Tor – und zwar auf das der Gäste. In den anderen zwei Minuten war der TuS zweimal vor dem Tor der Heimelf. In der 12. Minute erzielte Chapke Jacob aus leicht abseitsverdächtiger Position die überraschende Führung und in der 35. Minute hatte M. Bieger sogar das 0:2 auf dem Fuß. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, bis in der 63. Minute Nico Schneider der „Dosenöffner“ gelang. Sein 18-Meter-Knaller landete unhaltbar im rechten unteren Toreck. Jetzt drehte die Bozan-Elf so richtig auf. Der Spielertrainer selbst per Freistoß zum 2:1 und nur zwei Minuten später das 3:1 durch Rami Gorais nach Vorarbeit Chiheb.Daniel Luksch gelang nach einem Sololauf über den halben Platz der Anschlusstreffer. So reichte es „nur“ noch zum 4:2 durch Chiheb. Dauborn/Neesbach: Wypych, Nomura, Schneider, Wind, G. Coester, Kusuda, Frassmann, Fries, Bozan, Gorais, Yonadam, M. Coester (Zohner, Mäuer. Hadij Ali, Yonadam) – Linter: Hahn, Talaska, Weber, Stahl, Six, Luksch, Schlagheck, Breiter, Bieger, Jacob, Hensel) – SR: Richter (Steinfischbach) – Tore: 0:1 Chapke (12.), 1:1 Nico Schneider (63.), 2:1 Markus Bozan (68.), 3:1 Rami Gorais (70.), 3:2 Daniel Luksch (84.), 4:2 Chiheb Ben Hadj Ali (90.).

SG Taunus – FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen 1:1 (1:1). Nach einer Unaufmerksamkeit in der Abwehr der Heimmannschaft fiel das 0:1 durch Hetzl. Die SG Taunus konnte diesen Rückstand aber nach einer Druckphase in der 30. Minute ausgleichen. Taunus: Bulduk, Gautsch, Ferreira, Jung, Süssmann, Leus, Hilt, Koleda, Löffler, Erwe, Demirtas (Berninger, Kajevic, G. Kaiser, P. Kaiser) – Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen: Schermuly, A. Zöller, Unkelbach, M. Pfeiffer, Fohrst, J. Hetzl, Zoric, Stoll, Martin, Y. Zöller, Hasseinkel (Probzt, Gruber, Emmel, U. Hetzl, Y. Zöller, Martin) – SR: Luttringer (Langenseifen) – Tore: 0:1 Hetzl (16.), 1:1 Jung (30.). 

FSG Gräveneck/Seelbach/Falkenbach – SG Nord 0:3 (0:1). Die Westerwälder landeten einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Gräveneck/Seelbach/Falkenbach: Zöller, Österling, Zwitkowicz, M. Schön, Zanger, Gaceanu, A. Schön, Krasniqi, Nierfeld, Mustafa, Kissel (Stiller, Konrad, Heimerl) – Nord: Oster, S. Stähler, M. Stähler. Hen, Orschel, Jung, Ehl, Gencer, Fröhlich, Königstein, Moise (Gernandt, Haake, Hannappel) – SR: Gillmann (Butzbach) – Tore:0:1 Aurelian Moise (19.), 0:2 Moritz Königstein (52.), 0:3 Lukas Ehl (82.).

SV Bad Camberg – SV Thalheim 1:5 (0:3). Bis zum Pausenpfiff verzeichneten beide Teams jeweils drei Torchancen. Während jedoch Joscha Wehrmann, Maximilian Herzog und Eric Bierod diese für den SVC nicht nutzten, glänzten die Gäste durch eine fast gnadenlose Ausbeute. Besonders sehenswehrt war Thomas Poppes Direktabnahme aus gut 20 Metern zum Führungstreffer des SV Thalheim nach gut 20 Minuten. Im zweiten Durchgang erhöhten die Westerwälder dann die Schlagzahl und beseitigten durch die Treffer von Timon Konstandinidis und Torben Zey bereits nach gut einer Stunde jeglichen Zweifel am Ausgang des Geschehens. Die Gastgeber steckten auch danach nicht auf und wurden durch Maximilian Herzogs Ehrentreffer nach 68 Minuten entschädigt. SV Bad Camberg: Flachsel, Hofmann, Lammers, Brandenfels, Kramm, Ja. Wehrmann, Thuy, Bierod, Jo.Wehrmann, Falkenbach, Herzog (E.Kqiku, Ja.Wehrmann)– Thalheim: Daum, Eichmann, Röser, Poppe, Konstandinidis, Uyanik, Melbaum, Habel, Zey, Eisinger, Löbach (Diefenbach, Schierloh, Hannappel) – SR: Köksal (Frankfurt) – Tore: 0:1 Thomas Poppe (21.), 0:2 Dennis Habel (28.), 0:3 Marcel Löbach (41.), 0:4 Timon Konstandinidis (48.), 0:5 Torben Zey (62.),1:5 Maximilian Herzog (68.) – Zuschauer: 30.

 FC Rubin – WGB Weilburg 1:0 (0:0). Die Zuschauer sahen in der ersten Hälfte eine ausgeglichene Partie, die geprägt von vielen Fouls und Nicklichkeiten war. Chancen waren Mangelware. Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. In der 60. Minute wurde die WGB wieder mit einer Gelb/Roten Karten bestraft. Die Überzahl nutze Andrej Schlej für Rubin mit dem 1:0-Siegtreffer. In der Schlussphase wurde Croicu (WGB) auch mit einer Gelb/Roten Karte vom Platz geschickt und die Rubine blieben in der verbliebenen Spielzeit über Konter gefährlich. Rubin: Giese, Podwitelski, Kemkin, Huck, Helfenstein, Klaus, Terre, Otto, Anatoli Riemer, Alexander Riemer, Schlej, (Ajfalt, Licitra, Kreis) – Weilburg: Akkus, Mihai Adrian, Cakmak, Jamac, Iosim, Racoceanu, Yildirim, Croicu, Topal, Karahan, Suleyman ( Ali, Baltaci, Cakir) – SR: Lohrum – Tor: Andrej Schlej (68.) – Zuschauer: 25.

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