Ein Hoch auf uns

Ein Hoch auf uns. Auf dieses Leben. Auf den Moment. Der immer bleibt. Ein Hoch auf uns. Auf jetzt und ewig. Auf einen Tag – Unendlichkeit.

Ein Hoch auf uns. Auf dieses Leben. Auf den Moment. Der immer bleibt. Ein Hoch auf uns. Auf jetzt und ewig. Auf einen Tag – Unendlichkeit.

Freilich sind diese Textzeilen von Andreas Bourani schon mit den schönsten Erinnerungen belegt, die man als Fußballfan dieses Breitengrades haben kann. Und sie werden es auch ewig sein. Sie passen aber auch so wunderbar zum Loblied auf den Hochtaunussport, das an dieser Stelle einmal angestimmt werden muss.

Das Lob Nummer eins geht an die Tischtennis-Mannschaft des TTC Ober-Erlenbach. Wie bitter war es doch vor rund einem Jahr, trotz zumeist guter Leistungen und auch einiger Erfolge wegen der vermehrten Anzahl an Absteigern den Gang in die Drittklassigkeit antreten zu müssen.

Doch die Akteure des aufstrebenden Vereins aus dem kleinen Homburger Stadtteil haben die Enttäuschung weggesteckt, sind zusammengeblieben, haben sich neu orientiert. Noch mehr Fleiß, noch mehr Konzentration, noch mehr Entbehrung. Alle vier Stammspieler sind inzwischen Profi. Deshalb waren sie der haushohe Favorit auf den Wiederaufstieg. Und gerade deshalb gebührt Thomas Keinath und Co. Anerkennung für den (vorzeitigen) Gewinn der Meisterschaft. Denn mit einem solchen Erfolgsdruck muss man als junger Mensch – drei von vier Ober-Erlenbacher Stammspielern sind zwischen 18 und 21 Jahre alt – erst einmal fertigwerden.

Das Lob Nummer zwei (wobei die Reihenfolge beliebig ist) geht an die Basketballfrauen des MTV Kronberg. Viel knapper als im Vorjahr hätte das Team von Trainer Amrun Terzic nicht am Aufstieg in die Regionalliga scheitern können. Bis vor dem letzten Spieltag Tabellenführer. In der Aufstiegsrelegation als Vizemeister dann nach dem Sieg im Hinspiel die besseren Karten. Trotzdem vergeigt. Doch auch die Korbjägerinnen aus der Burgstadt haben sich nicht unterkriegen lassen. Sie haben ihre Lehren gezogen und es in der neuen Saison besser gemacht. So knallten schon nach dem vorletzten Saisonspiel in der Oberliga Hessen verdientermaßen die Sektkorken.

Für Lob Nummer drei gibt es mehrere Kandidaten: Die Basketballerinnen der HTG Bad Homburg, die für die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga qualifiziert sind. Die Handballerinnen der TSG Oberursel, die im packenden Titelrennen der Landesliga Mitte weiterhin die besten Karten der vier Aufstiegsanwärter haben. Und natürlich die Fußballteams aus diversen Spielklassen. Wobei für die TSG Wehrheim die Meisterschaft in der Kreisliga A eine besondere Note hätte. Den Platz in der Kreisoberliga würde nämlich eine andere Mannschaft wahrnehmen: die der SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach. Einen besseren Start könnte die am Wochenende vereinbarte Spielgemeinschaft im Usinger Land wahrlich nicht haben.

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