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Es lief wenig zusammen: Der Höchster Stefan Njegic (vorne, gegen den Niedernhausener Leopold Krey) und seine Teamkameraden taten sich bei der erneuten Heimniederlage schwer.

Gruppenliga

SG Hoechst rutscht ins Mittelfeld ab

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Nach einer wenig erbaulichen Vorstellung musste sich die SG Hoechst in der Fußball-Gruppenliga erneut geschlagen geben.

Nach der Heimniederlage gegen die TuRa Niederhöchstadt folgte nun zu Hause ein 0:2 gegen den SV Niedernhausen.

Während die Gäste durch diesen weiteren Erfolg der Spitze immer näher kommen, sind die Gastgeber ins Mittelfeld der Tabelle abgerutscht. Nun gilt es, am Mittwoch in Eddersheim wieder mit einer besseren Leistung aufzuwarten. Nicht mit dabei sein wird allerdings der Kapitän Nils Pitas wegen einer Roten Karte.

Die wenigen Zuschauer im Stadtpark sahen in der ersten Hälfte viele zerfahrenen Aktionen der Gastgeber. Daher ergab sich keine einzige klare Chance. Die Gäste agierten dagegen wesentlich zielstrebiger nach vorne. Vor allem Arrahmouni war ein steter Unruheherd. Zunächst legte er nach einem Solo Klische den Ball in den Lauf, Torwart Fuhrmann konnte dessen Schuss abwehren. Doch nach 17 Minuten musste sich Fuhrmann dann gegen Arrahmouni geschlagen geben.

Während die Gäste fortan auf ihre sichere Defensive sowie schelle Vorstöße bauten, agierten die Gastgeber weiterhin zu fehlerhaft. In den letzten Minuten vor dem Wechsel unterliefen zudem zu viele Fouls, die Gelbe Karten für Burakcin und Douh nach sich zogen. Als dann Pitas einen Gegner derb abgrätschte, gerieten beide Akteure aneinander. Pitas warf ihm dann den Ball ins Gesicht, Schiedsrichter Filges warf nach Rücksprache mit den beiden – allerdings äußerst jungen und daher unerfahrenen – Assistenten den Sünder mit Rot vom Platz.

Nach der Pause versuchten die Gastgeber zwar, zum Ausgleich zu kommen, doch es mangelte ihnen weiterhin an Qualität im Angriff. Die wenigen guten Möglichkeiten führten nicht zum erhofften Ausgleich. Nach einer Flanke des schon früh eingewechselten Pyatt traf Sidibe zunächst den Ball nicht richtig, den anschließenden Schuss von Bianco lenkte ein Abwehrspieler zur Ecke. „Zudem hatten wir zwei Mal nicht das Glück, dass der Schiedsrichter einen Elfmeter für uns pfiff“, bedauerte Co-Trainer Gökhan Aggül. Beide Male war Burakcin unfair im Strafraum angegangen worden, doch ein Pfiff blieb jeweils aus.

Hoechst: Fuhrmann – Sidibe, Weller, Njegic, Trumpp – Douh (46. Silveira), Bianco, Akkazene (75. Tezado), A. Antinac (25. Pyatt) – Pitas, Burakci. Tore: 0:1 Arrahmouni (17.), 0:2 Krey (81.).

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