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Die beiden Mannschaften des SK Bad Homburg: Cornelius Heiming, Malte Wesselbaum, Nikolas Hecht, Justus Mandalka, Maximilian Negru, Julian Kramczynski, Jan Negru und Alexej Radutny (von links).

Schach

Bad Homburger Schach-Nachwuchs kann überzeugen

Der SG Bad Homburg gehört zu den fünf größten Schachvereinen in Hessen. Im Bezirk lassen die jüngsten Spieler aufhorchen.

Der Schachklub Bad Homburg hat in diesem Jahr den ersten großen sportlichen Erfolg verbucht: Die Nachwuchsmannschaft ist mit 23:5 Punkten souverän Meister in der Jugendliga des Bezirks Frankfurt geworden. Damit nicht genug: Hinter dem SV Oberursel I (20:8) und dem FTC 1860 Frankfurt (19:9) hat die zweite Jugendmannschaft des SK Bad Homburg mit 17:11 Punkten unter den acht Teams einen guten vierten Platz im Klassement erreicht.

Beim Saisonfinale, das die Bad Homburger Denksportler unter der Regie von Jugendwart Jan Goetz im Versammlungsraum der Albin-Göhring-Halle in Ober-Eschbach ausgerichtet haben, feierte die erste Jugendmannschaft einen 4:0-Erfolg gegen Schlusslicht SV Oberursel II, während SK Bad Homburg II gegen den FTV 1860 Frankfurt mit 1:5:2,5 unterlag. Für die Kurstädter saßen Nikolas Hecht, Maximilian Negru, Cornelius Heiming, Jan Negru und Justus Mandalka sowie Malte Wesselbaum, Julian Kramczynski und Alexej Radutny an den Brettern.

Der 1927 gegründete Traditionsverein, der mit seinen 125 Mitgliedern im Alter von 5 bis 87 Jahren (darunter 61 Spieler unter 18) zu den fünf größten Schachclubs in Hessen gehört, ist aber nicht nur stolz auf seinen Nachwuchs. Auch die Aktiven wollen offensichtlich nicht nachstehen. Sie haben bei den hessischen Blitz-Mannschaftsmeisterschaften im Kirdorfer Bürgerhaus als Ausrichter in der Besetzung Jonas Lenz, Walter Schmidt, Egon Merkle und Ralf Dunsbach den ausgezeichneten sechsten Platz belegt und damit die beste Platzierung seit vielen Jahren. Homburgs Denksportler waren 2014 Dreizehnter und 2010 ähnlich stark wie in diesem Jahr (Rang sieben).

Hessischer Blitz-Mannschaftsmeister 2018 wurde mit dem Lokalrivalen SV Oberursel einer der Favoriten. Der Oberligist war mit Axel Heinz, Jacek Dubiel, Robert Schlamp und Samuel Weber angetreten. Auf Platz zwei folgte der SV Hofheim.

Im Ligabetrieb der Erwachsenen ist der SK Bad Homburg mit fünf Teams (Hessenliga bis Kreisliga) am Start, wobei Bad Homburg I in der Hessenliga-Tabelle nach sieben von neun Spieltagen mit sieben Punkten unter den zehn Vereinen Platz fünf belegt. Am kommenden Sonntag ist um 14 Uhr der SC Bad Nauheim im letzten Heimspiel dieser Saison der Gegner.

„Wir bezahlen keine Spieler, sondern begrüßen all jene sehr herzlich, die gerne bei uns spielen und sich einbringen wollen“, lautet die Philosophie des Vereinsvorsitzendem Paul Lenhart und seiner Führungscrew. Organisatorisches Talent haben die Kurstädter nicht nur bei den Blitz-Meisterschaften bewiesen. Sie richten durchschnittlich acht Turnier pro Jahr aus. Darunter seit vier Jahren ein Open-Air-Blitzturniers für jedermann auf dem Gunzoplatz und die Rhein-Main-Open. Bei der 21. Auflage dieser Veranstaltung, die vom 30. Mai bis 3. Juni ebenfalls im Bürgerhaus Kirdorf stattfindet, geht es heuer um stattliche 5400 Euro Preisgeld.

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