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Kapitän Gergana „Geri“ Georgieva (8) hatte entscheidenden Anteil am 69:66-Sieg der Elangeni Falcons bei den Krofdorf Knights.  Foto: Strohmann

Basketball-Bundesliga

Bad Homburgs Kapitänin liefert beim 69:66-Sieg in Krofdorf eine überragende Leistung ab

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Der gestrige Hitchcock-Sieg im Mittelhessischen könnte noch einmal Gold wert sein für die HTG. Ein Konkurrent um Playoff-Platz vier lässt nämlich überraschend Federn.

Nichts für schwache Nerven war der hart umkämpfte 69:66-Erfolg der Elangeni Falcons bei den Krofdorf Knights, mit dem die Bad Homburgerinnen gestern in der 2. Basketball-Bundesliga Nord der Frauen ins neue Jahr eingestiegen sind. Der siebte Saisonsieg der HTG wurde zusätzlich aufgewertet durch die 45:56-Niederlage der Bender Baskets Grünberg bei den Bergischen Löwen, so dass Bad Homburg und Grünberg nach nunmehr zwölf Bundesliga-Partien im Kampf um Playoff-Platz vier nun mit jeweils 14 Zählern gleichauf liegen. Fünf Sekunden vor Schluss hatte es in der Eduard-David-Sporthalle in Krofdorf unentschieden 66:66 gestanden, ehe Alexandra Polishchuk mit einem Dreier für das 69:66 der Gäste sorgte.

Dies hatte auch beim Ertönen der Schlusssirene noch Bestand, denn die sofort erfolgte Auszeit und ein taktischer Spielzug der Knights brachten kein zählbares Ergebnis mehr. Das hatte auch für die überwiegende Zahl der Distanzwürfe der Gastgeberinnen gegolten, die im Laufe der 40 Minuten insgesamt 23 Dreier-Versuche in Richtung Bad Homburger Korb auf den Weg brachten, von denen aber nur sechs im Ziel landeten. Da war die Quote der Kurstädterinnen deutlich besser, denn vier der neun Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie waren durch Stephanie Furr und „Alex“ Polishchuk (je 2) erfolgreich. Der letzte führte zum Last-Minute-Sieg.

Lob für Spielführerin Gergana Georgieva

„Wir haben die einfachsten Würfe nicht verwandelt, Krofdorf hat dagegen nahezu alles getroffen“, lautete hingegen die Erklärung von Falcons-Coach Jay Brown für den deutlichen 16:23-Rückstand nach dem ersten Viertel. Die Gäste ließen sich allerdings nicht aus dem Rhythmus bringen, sondern drehten den Spieß um und die Partie im zweiten Abschnitt zu einer eigenen 38:35-Führung. Zu Beginn von Durchgang zwei drohte das Spiel jedoch wieder zu Gunsten der Knights zu kippen, die nach einem zwischenzeitlichen Neun-Punkte-Vorsprung nach 30 Minuten knapp mit 54:53 die Nase vorn hatten. „Auch bedingt durch die Schiedsrichter war die Begegnung durchgängig sehr körperbetont. Ein Schlüssel zu unserem Sieg war vor diesem Hintergrund die starke Leistung von Gergana Georgieva, die sich mit der Grünbergerin Leslie Robinson ein physisch sehr hartes Duell geliefert hat“, lobte Brown seine Spielführerin.

Eine starke Zonen-Verteidigung, durch die Krofdorf zu Distanzwürfen gezwungen wurde, und die Nervenstärke von Alexandra Polishchuk brachten den erhofften Sieg. Im ersten Heimspiel des Jahres erwarten die Elangeni Falcons am Sonntag (15.30 Uhr, Feri-Sportpark) den Tabellendritten Gisa Lions SV Halle, gegen den man sich für die 68:79-Niederlage im Hinspiel revanchieren möchte. Elangeni Falcons Bad Homburg: Furr (18/2), Garmendia (17), Georgieva (10), Polishchuk (10/2), McDerment (9), Kuschel (4), Gregor (1), Krentz.

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