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HSG Epp/La schockt Goldstein/Schwanheim

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Von: Alexander Wolf

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Kein Durchkommen: Nikola Vrdoljak von der HSG Goldstein/Schwanheim findet keine Lücke gegen Frederic Bocklet (links) und Lukas Daudert von der HSG EppLa. FOTO: rscp
Kein Durchkommen: Nikola Vrdoljak von der HSG Goldstein/Schwanheim findet keine Lücke gegen Frederic Bocklet (links) und Lukas Daudert von der HSG EppLa. © rscp

Die Mannschaft von Moritz Adler lässt bei der Aufholjagd in der ersten Hälfte viel Kraft

Goldstein -Auf Augenhöhe gingen die HSG Goldstein/Schwanheim und die HSG EppLa ins Derby der Handball-Landesliga der Männer. Nach dem 32:23 (12:12)-Sieg der Eppsteiner und Langenhainer haben sich die Kräfteverhältnisse geändert.

"Solche Tage gibt es eben. Das gehört dazu", spürte Moritz Adler den tiefsitzenden Stachel auch am Tag nach der Neun-Tore-Niederlage noch deutlich. Der Trainer erklärte, dass seine Mannschaft den Start komplett verschlafen hatte. "Wir hatten von Anfang an keinen Zugriff und sind oft hinterhergelaufen", kritisierte Adler die Leistung, aber nicht die Einstellung seiner Mannschaft. Schließlich hatte diese bisher einen hochmotivierten Eindruck gemacht. "Wir wollten nach der Niederlage von Holzheim zu ihnen aufschließen und EppLa distanzieren", erklärte er. Das Gegenteil war aber der Fall: Nach zwölf Minuten lag Goldstein/Schwanheim mit 4:8 zurück. "Ich habe eine Auszeit genommen und die Jungs besser auf diesen starken Gegner eingestellt", berichtete der Trainer. Theo Roos, der die Hälfte der gegnerischen Tore zum Zwischenstand beigetragen hatte, wurde besser kontrolliert, und für die Schwanheimer traf Nikola Vrdoljak aus dem Rückraum binnen zehn Minuten drei Mal. So stand es in der 25. Minute 11:11, und der 12:12-Pausenstand machte den Gastgebern Hoffnung. "Wir haben uns in der Kabine vorgenommen, nicht wieder so schlecht zu starten, wie in der ersten Halbzeit", verriet Adler, "es ist aber genau so gekommen."

Die Aufholjagd seines Teams gegen Ende der ersten Hälfte hatte zu viel Kraft gekostet. Schnell stand es 14:18 (37.). Anders als in Durchgang eins brachte die Auszeit und die Umstellung auf eine offensivere Deckung keine Besserung. "Wir haben Daniel Schmidt als Kreisläufer geopfert, und Max Kroth hat den Platz auf seiner neuen Position stark genutzt", erklärte Thomas Gölzenleuchter den Kniff, die 3:2:1-Deckung des Gegners zu umspielen. Vor allem Theo Roos traf nach Belieben. "Er hat noch keinen Siebenmeter verworfen. Das ist Wahnsinn, mit dieser Quote und seiner Schnelligkeit hilft er uns", lobte ihn Gölzenleuchter. Weil Goldstein/Schwanheim dann zu schnell und unvorbereitet abschloss und Stefan Biermann im Gästetor stark hielt, wurde das Ergebnis deutlich. awo

Goldstein/Schwanheim: Adamcevic, C. Stade; N. Vrdoljak 8, S. Vrdoljak 4, Tran 3, Schroth, Jankovic je 2, B. Stade, Kleiber, Eickert je 1, Manger, Schlereth. EppLa: Biermann, Grosskopf; Roos 11/6, Bocklet, Daudert, Henritzi je 4, Kroth 3, Henrich, Bender, Gintner, Erdmann, Steinmeier je 1, Ladwig.

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